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2 (1920)
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Mal tum.

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Pulvis nutriens infantum Liemg. Liebig's Ernahrungspulver. Pulver znrLlEBlG'schen Kindernahrung. Ist ein zur Herstellung vorstehender Kindernahrung inden Handel gebrachtes feines Pulver, bestehend aus 100 Th. "Weizenmehl, 100 Th.Mehl ans Luftmalz und 3,5 Th. Kaliumbikarbonat.

Maltol ist ein Bestandteil dunkler Bierwürzen und daher des Farb-Malzes, welchermit Ferrichlorid eine ähnliche Reaktion giebt wie Salicylsäure, daher mit dieser verwechseltwerden kann. Wird von Kiliani für Methylpyromekonsäure gehalten.

Untersuchung des Maises. Diese zerfallt in eine mechanische und eine chemischeUntersuchung.

Die mechanische Analyse umfasst a) das Hektolitergewicht, mit der Reichswaagezu bestimmen, b) das Gewicht von 1000 Körnern. Dasselbe ist auf Malztrockensubstanzzu berechnen, c) Grösse der Körner. In 100 g lufttrocknem Malz mit Hilfe einer Sortir-Sieb-Schüttelvorrichtung zu bestimmen, d) Beschaffenheit des Mehlkörpers mittels desParinatoms. e) Blattkeim-Bntwickelung. f) Reinheit das Malzes bez. des Gehaltes anverletzten Körnern, an Schimmel, Unkraut und sonstigen Verunreinigungen.

Ueber diesen Theil der Untersuchung unterrichtet man sich zweckmässig in einergut geleiteten Brauerei oder Malzfabrik.

Die chemische Untersuchung hat sich auf folgende Daten zu erstrecken.

a) Wassergehalt. 5 g lufttrocknes Malz werden in einer Mühle rein durchgemahlen,in ein Wägegläschen von 56 cm Höhe und 3,5 cm lichter Bodenwoite genau eingewogenund bei einer Maximaltcmperatur von 105° 0. getrocknet. Während der ersten Stundesoll die Temperatur nicht über 80° C. hinausgehen; bei sichtlich feuchtem Malze ist diessogar unerlüsslich. Die Trocknung soll in 4 Stunden beendet sein. Für den Wassergehaltist eine Differenz von 0,25 Proc. zulässig.

Für die weiteren Bestimmungen mahlt man 150 g Malz auf einer Mühle so fein,dass weder Kleientheile noch Gries deutlich sichtbar sind und bewahrt dieses Durch-sohnittsmuster in einer Flasche mit Glasstopfen nicht über 8 Tage auf.

b) Extraktbereitung. 50 g Malzmehl (s. vorher) werden in einem tarirten BecherausPorcellan (oder Kupfer, Nickel, Aluminium, Glas) mit 200 cem Wasser von 45° C. über-gössen. Dann bringt man in das Gofäss ein Stabthermometer, mit welchem gerührt -werdenkann, stellt den Becher in ein angeheiztes Wasserbad von 45° C. und erwärmt langsam, bisder Inhalt des Bechers 45° C. anzeigt. Bei dieser Temperatur hält man den Inhalt desBechers genau */, Stunde. Aldann wird die Temperatur in weiteren 25 Minuten auf 70° C.gebracht und zwar derart, dass die Temperatursteigerung gleichmässig in 1 Minute um1° 0. erfolgt. Bei 70° C. wird bis zur beendeten Verzuckerung, mindestens aber eineStunde gehalten.

Während der ganzen Maischoperation muss langsam aber stetig gerührt werden.Heftiges Rühren ist unzweckmässig.

Die Zeit, wenn die Maische 70° C. erreicht hat, wird notirt. Die Dauer der Ver-zuckerung wird von diesem Zeitpunkte an bis zum völligen Verschwinden der Stärkegerechnet. 10 Minuten nach Erreichung der Maischtemperatur von 70° O. wird die erstePrüfung mit Jod vorgenommen und dann weiter von 5 zu 5 Minuten, oder bei notorischschlecht verzuckernden Malzen von 10 zu 10 Minuten, je eine Probe. Man bringt zudiesem Zwecke mittels eines Glasstabes (des Thermometers) einen Tropfen Maische aufeine Gipslamelle oder eine weisse Porcellanplatte und setzt einen Tropfen Jodlösung 1 ) zu. Die Verzuckerung ist als beendet anzusehen, wenn die Jodreaktion nur sehr schwachröthlich oder reingelb bis bräunlich erscheint. (Dunkle Malze geben auch nach beendeterVerzuckerung noch eine schwach röthlich e Reaktion.)

Der Geruch der Maische ist zu beachten!

Nach Beendigung des Maischens wird der Becher aus dem Wasserbade genommen,die Maische mit 200 cem kaltem Wasser vermischt und durch Einstellen in Eiswasser raschauf etwa 15° O. abgekühlt. Die gekühlte Maische wird alsdann durch Zusatz von Wasserauf das Gewicht von 450 g gebracht.

Die gewogene und gründlich durchgerührte Maische wird alsdann auf ein zur Auf-nahme der ganzen Maische genügend grosses, nicht befeuchtetes Faltenfilter gebracht undbei bedecktem Trichter in eine trockene Flasche filtrirt. Sobald 100 cem Würze durch-gelaufen sind, giesst man diese zurück und lässt alsdann die ganze Würze durchlaufen.

Die Art des Ablaufens wird in allgemeinen Ausdrücken und ob rasch oder langsam,ingegeben. Die Würze kann glänzend klar, opalisirend, schwach oder stark getrübt ablaufen,was gleichfalls anzugeben ist. Die gewonnene Würze dient zur Ermittelung des Extraktsund der näheren Extraktbestandtheile.

') Die Jodlösung wird bereitet durch Auflösen von 2,59 g Jod und 5 g Kalium-jodid in 1 1 Wasser