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Imperatoria.
Hex vertiCÜlata Asa Gray, Black alder. Ebenfalls in Nordamerika. Die Rindewird als tonisches Adstringens verwendet Sie enthält etwas ätherisches Oel, Gerbstoffand einen Bitterstoff.
Imperatoria.
-Peucedaneae—- Ferulinae, jetzt
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Früher Gattung der Umbelliferae — Apioideae-en Peacedanum gezogen.
PeUCedanum Ostruthium (L.) Koch syn. Imperatoria Ostruthium L.Heimisch in den Gebirgsländem Mitteleuropas, in Bussland und der Krim. Bis 1 m hohe,ausdauernde Pflanze mit feingestreiftem Stengel, doppelt-dreizähligen Grundblättern, dießlättchen ungleich grob gesägt, Stengelblätter kleiner, Blattscheiden aufgeblasen. Hüllefehlend oder einblättrig, Hüllchen sehr klein, 1—3 blättrig, Blüthen weiss.
Verwendung findet das Bhizom: Bhizoma Imperatoriae (Ergänzb. Helv.). RadixImperatorine s. Astrantiae i. Ostruthii s. magistralis. — Meisterwurzel. Kaiser-
Wurzel. Astranz- oder Oestritzwurzel. — Ra-cine ou Rhizome d'imperatoire (Gall.).
Beschreibung. Die Pflanze trägt am un-teren Ende ein nach oben verdicktes Rhizom, dasnach unten schlank ausläuft (Fig. 7). Die einzel-nen Internodien markiren sich aussen als Quer-runzeln, aus denen Wurzeln entspringen. Durchdas Zusammentrocknen wird das Rhizom auchlängsfurchig. Es bildet zahlreiche Nebenrhizomeund lange Ausläufer, die an der Spitze sich ver-dicken und wieder zu angeschwollenen Rhizomenwerden. Die Droge wird gewöhnlich von den ein-zelnen von einander getrennten und von denWurzeln wie Ausläufern befreiten Rhizomen gebil-det. Die Stücke haben einen ovalen Querschnitt.Der Querschnitt lässt im hellen Grundgewebe diedunkleren, schmalen Gefässbündel erkennen undausserhalb derselben, sowie innerhalb im Markreichlich grosse Sekretbehälter. Dieselben sindschizogen, die grössten unter den Umbelliferen-drogen, und messen diejenigen der primären Rindeund des Markes bis zu 500 fi, die der sekun-dären Rinde bis zu 80 /*. Ausserdem fallen in derRinde schmale Collenchymstreifen auf, und im HolzBänder von Libriformfasern, die auch zuweilen das Holz nach innen gegen das Markabschliessen. Die Markstrahlen sind sehr breit, ihre Zellen etwas radial gestreckt. Aussenist das Rhizom von einem dünnen Kork umgeben. Geruch und Geschmack scharfbrennend, gewürzhaft.
Bestandtheile. 0,2—0,8 Proc. ätherisches Oel, das nach Angelica riecht undschmeckt, spec. Gew. 0,877. 6,0 Proc. Imperatorin C 16 H 19 0 4 , Ostruthin C 1S H 20 0 3 , esschmilzt bei 119° C. Osthin C 15 H 18 0 5 , es bildet lange, feine Nadeln, die bei 199—200° C.schmelzen, es löst sich in konc. Schwefelsäure mit gelber Farbe, die beim Erwärmen inRoth übergeht. Oxypeucedanin zweifelhaft.
Einsammlung und Anwendung. Der Wurzelstock wird im Frühling oderHerbst gesammelt, von den Wurzeln befreit, stärkere Stücke gespalten, dann an der Luftgetrocknet. 4'Zj Th. frisches Rhizom geben 1 Th. trocknes. Man bewahrt es in Blech-
Bbizome von Peucedanum Ostru-thium (L.) Koch.