Sulfonalum. Sulfur.
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Ob diese Unterschiede auf Verfälschungen mit anderen Harzdestillaten zurückzuführensind oder nicht, ist eine schwer zn entscheidende Frage.
SllCCinylsalicylsäure, Diaspirin, der Bernsteinsäureester der Salicylsäure, wirderhalten aus Bernsteinsäurechlorid und Salicylsäure unter Verwendung geeigneter Konden-sationsmittel.
Eigenschaften. Ein weißliches Kristallpulver von schwach säuerlichem Geschmack.Der Schmelzpunkt liegt zwischen 176—180°. Es ist in Wasser sehr schwer, in Alkohol,Aceton, Eisessig leichter löslich.
Anwendung. Der Bernsteinsäureester der Salicylsäure wird ausgezeichnet ver-tragen und leistet bei all den Krankheiten, bei denen Salicylpräparate indiziert sind, guteDienste. Dosis 1 g mehrmals täglich.
Sulfonalum. (zuBd.11s.993.)
f Tfional, Diäthylsulfonmethyläthylmcthanum.
Prüfung nach Ph. Helv. IV. Die heiße Lösung in Wasser 1:50 reagiere neutralund sei geruchlos. Nach dem Erkalten werde die von den abgeschiedenen Kristallen ge-trennte Lösung weder durch Barinrnnitrat noch durch Silbernitrat getrübt. Mischt man10 ccm dieser Lösung mit 2 Tropfen Kaliumpermanganatlösuug (1:1000), so darf innerhalb5 Minuten keine Entfärbung eintreten. 1 Teil Trional soll.sich bei 30° in 3 T. Paraldehydlösen (Sulfonal), 0,1 g soll ohne wägbaren Bückstand verbrennen. Aufbewahrung:Vorsichtig.
Sulfur.
(Zu Bd. II S. 994.)
Zur Gewinnung des Mohschivefels hat man in den Schwefeldistrikten vonLouisiana zu einem Verfahren seine Zuflucht genommen, welches von A. Peasch erfundenund geeignet ist, Schwefellager, welche tief unter der Oberfläche sieh befinden, auszubeuten.Zu diesem Zweck wird ein 300 mm star-kes, am unteren Ende durchlöchertesBohr durch die oberen Erdschichten ge-trieben. Für die Triebsandschichten wirdder Bohrdurchmesser auf 203 mm ver-ringert, und damit dringt man danu biszum Grunde der Schwefelschicht vor. Indieses erste Bohr (Fig. 136) wird dannein zweites und in das zweite Bohr eindrittes Bohr eingeführt und der zwischendem ersten und zweiten Bohr verblei-bende Zwischenraum mit überhitztemWasser (nicht Wasserdampf!) von 160°ausgefüllt. Dieses dringt durch dieuntere und die seitlichen Öffnungen indas Schwefellager ein und bringt denSchwefel zum Schmelzen. Durch die iudas dritte Bohr eingeführte Druckluftendlich wird der flüssige Schwefel nachder Art der Mamutpumpe in dem zwei-ten Bohr emporgehoben. Über Tage läßtman den Schwefel in riesige Holzkästen fließen und an der Luft erkalten. Das so ge-wonnene reine Produkt, das 99,6 Proz. Schwefel enthält, wird schließlich noch in Würfelzersägt oder zerhackt und gebrauchsfertig in den Handel gebracht. Die gesamte Schwefel-
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Kg. 136.