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Mangani praeparata. Mastix.
Malzextraktseifen zu dermatologischen Zwecken erhält man nach L. Sarason durchBeifügen von 10 Proz. Malzextrakt zu einer möglichst neutralen Grundseife, ev. nach Zugabearzneilicher Stoffe oder Emulgierung mit Lanolin.
Ovo-Maltine, ein Stärkungsmittel, wird aus reinem Malzextrakt, frischen Eiern, Milch undKakao bereitet. Die Kakaostärke ist darin in Maltose übergeführt. Fabrikant: Dr. A. Wanderin Bern.
Reicheis Malzeisenpulver besteht aus 0,6 Proz. lösliches Eisen enthaltendem trocknemMalzextraktpulver. Fabrikant: Otto Reichel in Berlin SO. 33.
Bobuston ist Milchmalzextrakt in trockner Form, welches durch Einmaischen undKondensieren von Malz mit Milch nach D. R. P. 134697 bereitet wird. Es wird als halt-bares, gutsehmeckendes Nährpräparat empfohlen. Robuston mit Eisen und Manganenthält 0,6 Proz. Eisen und 0,1 Proz. Mangan. Fabrikant: Chemische Fabrik HelfenbergAkt.-Ges. in Helfenberg i. Sachsen.
Soxlllets Nährzucker stellt eine mit Verdauungssalzen versetzte reine Dextrinmaltosedar. Fabrikant: Nährmittelfabrik München, G. m. b. H. in Pasing.
Tritole sind Verleihungen von Ölen mit solchen Körpern, welche eine möglichst feineVerteilung des Öles bewirken. Hierzu eignet sich nach Dieterich ganz besonders dasMalzextrakt, welches die Öle ausgezeichnet und haltbar emulgiert. Derartig emulgierte Ölewirken schneller als die einfachen Substanzen. Vornehmlich gilt das für das Rioinustritol,Filixtritol und Lebertrantritol mit den verschiedensten medikamentösen Zusätzen.Fabrikant: Chem. Fabrik Helfenberg Akt.-Ges. in Helfenberg i. Sachsen.
Mangani praeparata. (zu Bd. n s. 347.)
Liquor Ferri Mangani jodopeptonati bildet eine braune Flüssigkeit, deren Gehalt anEisen ca. 0,5 Proz., an Mangan 0,1 Proz. und an Jodeisen 0,05 Proz. beträgt. Fabrikant:E. Merck in Darmstadt.
Liquor Ferri Mangani saccharati, Eisenmanganliquor mit 0,6 Proz. Fe, 0,1 Proz. Mnnach Vorschrift des Berliner Apoth.-Vereins: 200,0 Ferr. oxydat. sacchar. D. A.-B. löse in644,0 Aq. dest. und vermische die Lösung mit 50,0 Liq. Mangan, glycosat. 2 proz. (siehediesen in Bd. II S. 353), 100,0 Spiritus, 3,0 Tinct. Aurant., 1,5 Tinot. aromat., 1,5 Tinct.Vanill., gtts. V Aether acetic.
IL Hambg. Vorschr.: Sirup. Mangani 50,0, Sirup. Ferri 6,6 proz. 90,0, Sirup, simpl.125,0, Spirit. Vini 100,0, Tinct. Aurant. 3,0, Essent. arom. Ergänzb. 1,5, Tinct. Vanillae 1,5,Aether. aeetioi gtts. V, Aquae q. s. ad 1000,0.
Manganum albuminatum. Zur Darstellung dieses Präparates versetzt man nachD. Vitali das Eiweiß von drei Eiern nach dem Veirühren mit Wasser, Stehenlassen undKolieren der Lösung durch Leinwand vorsichtig unter Rühren mit 30 ocm einer 5 proz.Kaliumpermanganatlösung und läßt die braun gewordene Lösung bei 30° verdampfen. Dasso gewonnene Präparat, das 3,3 Proz. Mangan, als Mn 3 0 4 berechnet, enthält, bildet dünne,braune, fast geschmacklose Blättclien, langsam in kaltem, schneller in warmem Wasser lös-lich. Das Manganalbuminat ist leicht verdaulich und assimilierbar, so daß es therapeutischverwendet werden kann.
Sirupus Mangani oxydatl (D. Ap.-V.)Mangansirup.
Ep.
87,55000,0
(käuflicher
II
/Kali permanganici
\ Aquae fervidae
(Sacchari Amyli
< Traubenzucker)
(Aquae
Die auf 15° abgekühlte Lösung I wird der Lösung IIhinzugefügt. Nachdem die rote Farbe ver-schwunden ist, wird der erhaltene Niederschlag
50,0100,0.
durch Dekantieren mit kaltem Wasser aus-gewaschen, bis das Waschwasser durch Calcium-chloridlösung nur noch sehr schwach opalisie-rend getrübt wird. Nach dem Abtropfen wirdder Niederschlag mit
Sacchari pulv. 850,0
Liquor. Natri caustic. 50,0
Aquae 1000,0
durch anhaltendes Erwärmen im Wasserbade ge-löst. Schließlich wird auf ein Gesamtgewichtvon 1500 Teilen im Wasserbade eingedampft.
Mastix.
(Zu Bd. II S. 358.)
Über die Eigenschaften des Mastixharzes, das heute fast nur noch zu feinenBilderlacken und mitunter zu Polituren benutzt wird, macht Andes einige neuere Mit-teilungen. Mastix steht in der Härte zwischen Dammai' und Sandarak; die Dichte beträgt1,04, nach anderer Angabe 1,07. Die frische Bruchfläche des Harzes ist muschelig undglasglänzend. Beim Kauen bildet es eine teigige Masse. Der Schmelzpunkt soll bei 100°