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Erg.Bd. (1908)
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413
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Ichthyocolla. Ichthyolum.

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ff Ibogainiim hydrOChlOriCUltl ist von französischen Ärzten als heftiges Nerven-gift erkannt und in Dosen von 0,010,03 g täglich in Tonn von Dragees, Pillen und Weinhei Influenza, Neurasthenie, verschiedenen Herzaffektionen und Angina mit Erfolg an-gewendet worden. Aufbewahrung: Sehr vorsichtig.

Yinum Ibogac.Up. Ibogain. hydrochloric. 0,1Vini Malacens. 450,0.

M. D. S. Nach jeder Mahlzeit ein Weinglas voll.

Ichthyocolla. (Zu Bd. n s. no.]

Rp.

üniversalkitt.

Collae pisciumAmmoniaciMastichisAlcohol (95proc.)Beim Gebrauch ist der Leim auf dem Wasser-bade zu erweichen.

50,04,02,0

10,0.

Ichthyolum. (Zu büi s. 112.)

Ichthyol, Ammonium SUlfoichthyoliCUm: Ph. Belg. III: Fast gänzlich inWasser löslich, teilweise in Alkohol und Äther, vollkommen löslich in einem Gemischgleicher Teile Alkohol und Äther. Mit Ätznatron gekocht, entwickelt es Ammoniak.Behandelt man die wässerige Lösung mit Salzsäure, so scheidet sich ein harzartigerNiederschlag aus, der in Wasser und Äther vollkommen löslich sein soll. Bei 100° solldas Präparat etwa 45 Proz. Wasser verlieren, hei stärkerem Erhitzen ohne wesentlichenRückstand verbrennen. Ähnlich, aber nicht so eingehend, beschreibt die Ph. Hisp. VIIihr Sulfoichthyolas ammonicus C 28 H 36 S 3 0 6 (HN4) 2 . Ph- Ital. II hat über ihrIchthyo-lum" nicht mehr zu sagen als die Belgica.

Wertbestimmung nach v. Hayek. Bestimmung der Trockensubstanz: DasTrocknen darf nur bei einer Temperatur von 110° bis höchstens 120° durchgeführt werden;bei höheren Temperaturen beginnt unter neuerlichem Gewichtsverlust trockne Destillation.Das Ammoniak kann nach K.iehldahl bestimmt werden. Bestimmung des (Amnion)-sulfats: Ca. 5 g Ichthyol werden in 20 cem Wasser gelost; die Ichthyolsulfosäure wirddurch 20 cem konzentrierte Salzsäure gefällt, filtriert und gewaschen mit HCl (2 Teilekonzentrierte HCl, 1 T. Wasser); im Filtrate Bestimmung der Schwefelsäure als BaS0 4 .

Bestimmung des Gesamtschwefels: Aufschluß des getrockneten Ichthyols(ca. 0,5 g) im Druckrohr mit konzentrierter Salpetersäure (34 Stunden bei 250300°);dann Schwefelbestimniung als BaS0 4 . Bestimmung des oxydierten Schwefels: Ca. 5 gIchthyol werden in 400 cem Wasser gelöst, die Lösung wird mit 10 cem verdünnter Salzsäureangesäuert und in der Siedehitze mit ca. n/ 2 -Chlorbariumlösung in geringem Überschuß ge-fällt; es fällt Bariumsulfat und das Ba-Salz der Ichthyolsulfosäure. Der Niederschlag wirdmit heißem Wasser gewaschen, vorsichtig im Porzellantigel verascht, die Asche 1 / 2 Stundelang unter Luftzutritt stark geglüht, gewogen als BaS0 4 : der erhaltene Schwefel wertwird auf Trockensubstanz umgerechnet. Die Bestimmung des nicht oxydiertenSchwefels erfolgt indirekt aus der Differenz: Gesamtschwefel minus oxydierter Schwefel.

Zusammensetzung. Die Ichthyolpräparate des Handels zeigen in ihrer Zu-sammensetzung Schwankungen, die weniger durch die Darstellungsweise als durch dieNatur des Ausgangsmaterials bedingt zu sein scheinen. Sie erreichen bez. der Trocken-substanz und des Schwefelgehalts nach v. Hayek Eöchstdifferenzeu von 3,26 Proz.(Trockensubstanz) und etwa 2,6 Proz. (Gesamtschwefel und nicht oxydierter Schwefel).7 Präparate des Handels zeigten folgende Znsammensetzung: Trockensubstanz 51,70 bis