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iaseln, die auf Zusatz lproz. Übtrosmiumsäurelösung deutlich hervortreten; bisweilen siehtman kirsekomgroße weiße Drusen von Fettsäurenadeln.
3falcroskopische Untersuchung. Eine etwa walnußgroße Probe des gut durch-gemischten Kotes wird in einer Porzellan-Reibsehale anfangs mit wenig, dann mit mehrWasser fein angerieben, die erhaltene Flüssigkeit in eine flache Kristallisierschale gegossenund so über schwarzem Papiere sorgfältig zuerst makroskopisch, dann unter Anwendungschwacher Vergrößerungen durchmustert. Dabei sieht man Reste von Bindegewebe in Gestaltweißgelber Fäden, Eeste von Muskelgewebe als kleine braune Stäbchen, und Schleim. Eineweitere Probe der Faeces wird auf einem kleinen feinen Pulversiebe unter dem Strahle
der Wasserleitung abgespült, was einige Zeit
......... jiiiliiiiBESiiiBiBjiijiffljiiii [1 in Anspruch nehmen kann. Boas verwendet
hierzu das Fig. 61 fertig mit der Wasserlei-tung verbunden abgebildete geschlossene Stuhl-sieb, das man fast ohne Beaufsichtigung ar-beiten lassen kann. Das in sanftem Strahleeingelassene Wasser verteilt sieh durch dasobere Sieb gleichmäßig über die Faeces undschlämmt sie ab; die Rückstände bleiben aufdem feinen Siebe. Durch die seitliche Öff-nung kann man mit einem Glasstabe wäh-rend der Spülung die Faeces zerteilen. DenRückstand auf dem Siebe untersucht man;von pathologischen Bestandteilen sind hier zusuchen Parasiten, Steingebilde undSchleim. Der Befund wird durch besonderemikroskopische Untersuchung noch bestätigtund ergänzt. So müssen z. B. weißgelbeFäden stets mikroskopiert werden, denn eskönnte sich um Reste aus dem Fruchtfleischegenossener Apfelsinen handeln; die Steinzell-gruppen der Birnen sind häufig als Gallen-steine angesprochen worden usw.
Von häufiger vorkommenden Parasi-ten, die mit bloßem Auge erkannt werdenkönnen, gehen die Glieder von Taenia sa-ginata sowie Oxyuris vermicularis auchohne Stuhl ab. Mit dem Stuhle erscheinen dieProglottiden der Bandwürmer, Ascarislumbrieoides, Oxyuris. Anchylostomaduodenale und Triehocephalus disparwerden in der Regel erst nach Abtreibungs-kuren im Kote vorgefunden. Insekten und deren Larven finden sich in den menschlichenDarmentleerungen selten. Die Bestimmung der Parasiten wird vom Chemiker kaum ver-langt werden; sie ist Sache des Arztes oder des Zoologen, dem erforderlichenfalls das klargewonnene Material vorgelegt werden kann.
Steingebilde sind nicht selten Ursache von Perityphlitis (Entzündung des Bauchfell-überzuges vom Blinddarme). Abgesehen von zufälligen Znsammenballungen, z. B. vonPoliturharz nach gewohnheitsmäßigem Genüsse der Tischlerpolitur, von Haarballen beijungen Mädchen, die an ihren Zöpfen kauen, oder von einzelnen, längere Zeit hindurchgenossenen Arzneimitteln (Salol, Benzoesäure) findet man: a) Gallensteine. Nach ihrenHauptbestandteilen unterscheidet man Gallensteine aus Pigmentkalk, solche ausCholesterin und die beim Menschen sehr seltenen Steine aus Calcium-Carbonat und-Phosphat. Die Pigmentsteine sind beim Menschen meist klein und bestehen vor-
Stuhlsieb nach Boas.