Calcii salia yaria.
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die Masse einige Male mit Petroläther ausgeschüttelt und von neuem getrocknet. Man erhältso ca. 25 Proz. des in Arbeit genommenen Ichthyols als Calciumverbindung. Diese läßt sichmit Kakaomasse leicht zu Tabletten verarbeiten. (A. Hegland.)
Brockmanns Futterkalk, Marke B, besteht nach Angaben des Fabrikanten aus Calc.phosphoric. crud. 00 Teilen, Sem. Foeniculi, Bacc. Juniperi, Rad. Calami je 4 T., Rad.Liquirit. 6 T., Sem. Faenugraeci 7 T.
EntkalkungstaMetten gegen Sklerose enthalten pro dosi 0,5 g Natriumchlorid, 0,05 gNatriumsulfat, 0,02 g Magnesiumphosphat, 0,02 g Natriumcarbonat, 0,02 g Natriumphosphatund 0,05 g Calciumglycerophosphat. Fabrikant: Dr. H. Mülles & Co. in Berlin C. 19.
Fellows Compound sirup of hypophosphites, Sirupus hypophosphitum compositus.(Siehe auch Bd. I S. 562.) I. Englische Vorschrift nach Lobenzen: Chinin, hydrochlor. 1,0,Strychnin. nitr. 0,02, Mangan, hypophosphoros. 1,2, Ferr. hypophospboros. 1,1, Calc. hypo-phosphoros. 1,2, Kai. citric. 1,4, Aquae flor. Aurant. 7,6, Sir simpl. 90. Eisen und Kai. citr.werden in Aqua flor. Aurant. gelöst, Chinin, Strychnin, Calcium und Mangan mit dem Sirupnicht zu stark erwärmt, das Ganze gemischt und nitriert.
II. Vorschrift der hessischen Apothekervereine: 35,0 unterphosphorigsaures Calcium,12,0 unterphosphorigsaures Kalium, 12,0 unterphosphorigsaures Natrium, 2,0 unterphosphorig-saures Mangan, 5,0 milchsaures Eisen, 1,0 Chinin, 0,06 Strychnin, 10,0 Citronensäure, 600,0 ge-pulverter Zucker und so viel destilliertes Wasser, daß das Gesamtgewicht 1000,0 beträgt.Chinin, Strychnin und Citronensäure werden zuerst in wenig Wasser gelöst, dann die anderenSalze im Reste des Wassers ohne Anwendung von Wärme. Mit den gemischten Flüssig-keiten schüttelt man den Zucker bis zur Lösung, läßt gut absetzen und filtriert.
III. Vorschrift des Luxemburger Apothekervereins: Sir. simpl. 30,0, Aqu. fervidae 100,0,Ferr. sulfurici 5,0, Mangan, sulfurici 3,0, Chinin, sulfurici 1,0, Strychnin. sulfurici 0,125.Man mische die beiden Lösungen, lasse absetzen und filtriere in 500 g Sir. simpl. Man setze500 g Sacch. albi hinzu, löse und filtriere. S. Teelöffelweise zu nehmen.
Geolin, ein Putzmittel, besteht im wesentlichen aus Ammoniak, ölsaurem Alkali,Schlämmkreide und wahrscheinlich Bolus neben Carmin als Färbemittel. Fabrikant: Siegel& Tegeleb, A.-G. in Düsseldorf-Buk. (Auekecht.)
GrOrit ist Calciumsuperoxyd, welches als Darmantisepticum empfohlen wurde.
Herbabnys Kalkeisensirup, Herbakol, der Apotheke zur Barmherzigkeit in Wien VIIsoll enthalten unterphosphorigsauren Kalk, dialysiertes Eisen, Fluidextrakte von Sonnentau,Gundelrebe und Hirschzunge, Cochenille-, Orangen- und Tausendgüldenkrautsirup.
Haeußers Futterkalk, Marke B, besteht aus 49 Teilen Futterkalk, 11 T. trocknemKochsalz und 40 T. Vegetabilien (Fenchel, Leinsamenmehl). (Weil.)
Kalkcasein, Calchimphosphatcasein, wird als blut- und knochenbildendes Mittelempfohlen. Fabrikant: Gesellschaft für diätetische Produkte A.-G. in Zürich.
Neurol, ein Nährpräparat von Apotheker C. G. Weiss in Hannover, enthält nach denProspekten des Fabrikanten als wesentliche Bestandteile: 3 Proz. Hypophosphite, 17 Proz.Hyperoxyde, 5 Proz. Eisenverbindungen, 75 Proz. Kohlenhydrate und Stickstoffverbindungen.
Noridal-Suppositorien zur Behandlung der Hämorrhoiden enthalten pro dosi Calciichlorat. 0,05, Calc. jodat. 0,01, Paranephrini 0,0001 und Bals. peruvian. 0,1. Fabrikant:Handelsgesellschaft Nokis Zahn & Co. in Berlin.
Puratylen, zum Kernigen des Acetylengases empfohlen, besteht aus porösen Stückenvon Chlorkalk. (Untersuchungsamt Ulm.)
Rasol, ein Depilatorium, besteht aus einem Gemenge von kohlensaurem Calcium undSchwefelcalcium.
Sirupus glycerophosphoric. comp. Siboni soll auf folgende Weise dargestellt werden:In 250 g Wasser löst man 27,4 g glycerinphosphorsauren Kalk, den man bei 110 bis 120° ge-trocknet hat, unter Zugabe von 8,8 g Milchsäure und einer Lösung von 4,10 g Natriumsulfat,2,07 g Kaliumsulfat, 4,66 g Ferrosulfat, 6,10 g Chininsulfat, 0,042 g Strychninsulfat in 100 comWasser. Nach 24 Stunden filtriert man vom abgesetzten Calciumsulfat ab und löst imFiltrat 775 g Zucker, worauf man Wasser zufügt, bis das Ganze 1 Liter beträgt. 10 gSirup enthalten je 0,05 g neutrales Calciumphosphat, saures Glycerophosphat des Natriums,Kaliums, Eisens und Strychnins und 0,1 g milchsauren Kalk.
Sulfhydral nennt eine französische Firma Granules mit Schwefelcalcium, die als Pro-Phylacticum gegen ansteckende Halskrankheiten empfohlen werden. Bezugsquelle: Henn &Kiitler in Straßburg.
Zur Vertilgung des Graswuchses soll das Auftragen einer starken Schicht Flug-asche, welche auf jedem Bahnhof billig zu haben ist, sehr dienlich sein. Den Graswuchszwischen den Pflastersteinen verhindert man durch wiederholte Besprengung des Pflastersoüt einer 5 proz. Lösung des sehr billigen rohen, trocknen Calciumchlorids oder des rohenMagnesiumchlorids. Auch die sog. Erdlauge der Leopoldshall-Staßfurter Kaliwerke soll zudiesem Zwecke gute Dienste leisten. Von anderer Seite wurde die Besprengung mit siedendheißem Wasser als gutes Mittel empfohlen. Weiterhin sind vorgeschlagen worden: Gaswasser,Viehsalz, Salzsäure, Schwefelsäure, frische Kalkmilch. Das Gaswasser muß einige Male nach-