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Calcii salia varia.
Gips 1 T. werden in einem Porzellanmörser innig miteinander verrieben und dann so vielWasser hinzugefügt, daß ein Brei entsteht. Derselbe wird raseh in hohe Wachskapselnausgegossen. Sobald die Erhärtung nahezu eingetreten ist, wird die Masse in Würfelzerschnitten.
Calcii salia varia. (zu Bd. is. 559-576.)
Calcium CarboniCUltl. Eine Prüfung auf Magnesiumcarbonat ist nach Hambeegerwichtig, weil das zur Bereitung von Liqu. Aluminii acetici zu verwendende Calciumbicar-bonat höchstens Spuren Mg enthalten darf.
Prüfung. 1 g Calciumcarbonat werde mit 10 com Ammoniumchloridlösung und1 com Salmiakgeist unter wiederholtem Umschütteln fünf Minuten hingestellt und darauffiltriert. Das Filtrat darf auf Zusatz von acht Tropfen Natriumphosphatlösung nur opa-lisierend getrübt werden.
Calcium chlorhydrophosphoricum solutum, Caiciumphosphorchioridiösung,
Pharm. Helv. IV: 10 Teile Calciumcarbonat werden mit Wasser angerieben und dann mit15 T. Salzsäure (lOproz.) unter Umrühren versetzt. Man kühlt auf 10° ab und rührt schnell98 T. Phosphorsäure (lOproz.) dazu, wobei die Temperatur nicht höher als bis zu 15°steigen darf. Nach zwölfstündigem Stehen wird die Lösung filtriert, das Filter mitWasser nachgewaschen und das Piltrat auf 172 T. ergänzt. — Klare, farblose Flüssigkeit,spez. Gew. 1,078—1,081. Angewendet als allgemeines Tonicum bei Tuberkulose, Skro-fulöse usw. Dosis: 5—10 Tropfen mehrmals täglich mit Wasser verdünnt.
Calcium chlorhydrophosphoricum siccum ist ein weißes, in Wasser lösliches Pulver.
Calcium ferro-phospholacticum, Calciumferrophospholaktat, ist ein weißes, in5 Teilen kochenden Wassers lösliches Pulver, welches bei Khaehitis und Skrofulöse inDosen von 0,2—0,5 g mehrmals täglich gegeben wird, am besten in Zuckersaft oder alsSirupus Calcii ferrophospholactici, phosphorsaurer Kalkeisensaft: Calc. ferro-phospholactiei 6,0, Aquae destill, fervid. 30,0, Sirupi simpl. 70,0.
Calcium hippuriCUm, ein weißes, kristallinisches Pulver, in 27 Teilen Wasser-löslich; wird als harntreibendes Mittel und gegen Gelenkentzündungen angewendet. Gabe0,3-1,2 g.
Calcium permangan'lCUm, Acerdol, Monol, Ca(Mn0 4 ) 2 + 5H 2 0, bildet violette, inWasser leicht lösliche Kristalle. Es wird innerlich in Dosen von 0,05—0,1 g bei Gastro-enteritis und Diarrhöe gegeben, äußerlich an Stelle des Kaliumpermanganats als Anti-septicum. Es soll ganz bedeutend stärker antiseptisch wirken als dieses.
Calcium peroxydatum, Calciumsuperoxyd F. R. (Bicalcit). Das von Fkeyssingeund Roche zur Reinigung von Trinkwasser empfohlene Präparat bildet ein weißes, in Wasserleicht lösliches Pulver und hat folgende Zusammensetzung: Calciumperoxyd Ca0 2 53,15 Proz.,Calciumcarbonat mit Spuren Magnesia 35,09 Proz., Wasser 11,94 Proz. Mit Wasser zu-sammengebracht liefert es Wasserstoffsuperoxyd und Calciumhydroxyd.
Calcium phosphoricum Cum Atltipyrino, Calciumphosphat und Antipyrin.Fügt man Calciumphosphat zu einer Lösung von Antipyrin, so bildet sich eine chemischeVerbindung beider als ein weißes, leicht lösliches, kristallinisches Pulver von der Formel(P0 4 ) 2 H 4 Ca.C 17 H 12 N 2 0-f 2H 2 0.
Das Präparat soll medizinische Verwendung finden, wenn eine gleichzeitige Verwendungbeider Komponenten angezeigt erscheint. (Manseau. )
Calcium SantOtliCUm, Calciumsantonat. Man erhält das Präparat durch Sättigenvon Kalkmilch mit San tonin in der Wärme; es bildet ein weißes, geschmackloses, in Wasservöllig unlösliches Pulver. Wegen seiner Unlöslichkeit und damit verlangsamten Absorptionist es nach Ansicht Bombelons als Wurmmittel dem Santonin vorzuziehen.
Calcium SUlfoiChthyolicum, Ichthyolsuliosaures Calcium.
Darstellung '. 100 g Ammonium sulfoichthyolicum werden in 100 g Wasser gelöstund mit einer Lösung von 20 g Calciumchlorid in 200 g Kalkwasser unter stetem Umrührenvermischt. Nach dem Absetzen wäscht man den Niederschlag zweimal mit dest. Wasser undtrocknet auf dem Wasserbade. Zur Entfernung des Ichthyolgeschmackes und -geruches wird