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Erg.Bd. (1908)
Entstehung
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145
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Cacao.

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1

l

3

Entsprechende

Zahlen

Höchste zuPolenske

lässige

ReH'HERT-MeISSL

Polenske

Zahl

20-

-21

1,3-

-1,4

1,9

21-

-22

1,4-

-1,5

2,0

22-

-23

1,5-

-1,6

2,1

23-

-24

1,6-

-1,7

2,2

24-

-25

1,7-

-1,8

2,3

25-

-26

1,8-

-1,9

2,4

26-

-27

1,9-

-2,0

2,5

27-

-28

2,0-

-2,2

2,7

28-

-29

2,2

-2,5

3,0

29-

-30

2,5-

-3,0

3,5

Sana ist ein der Margarine ähnlicher Butterersatz, bei welchem die Verbutterung dergeeigneten Fette nicht durch Milch, sondern durch Mandelmilch geschieht. Fabrikant:Sana-Gesellschaft in Cleve.

Tanzers Bruchbalsam gegen Unterleibsbrüche besteht aus Ochsenmark 20,0, Muskat-balsam 20,0, Rosmarinöl 20,0, ätherischem Tieröl 5,0, Butterschmalz 100,0. Fabrikant: J. K.Rainer in Landsberg a. L.

CaCäO. (Zu Bd. I S. 519.)

Handelssorten. Die zahlreichen im Handel befindlichen Kakaosorten werden imallgemeinen wie folgt beurteilt: Caracas, Maracaibo, Cauca (edle Sorten); Guayaquil (gut);diese Sorte aus Ecuador gelangt jetzt in Deutschland vorzugsweise zur Verwendung;Ceylon (mittelgut); Thome, Trinidad, Grenada, Babia (mittlere Sorten); Samana, Accra,Kamerun (geringe Sorten). Alle Sorten zeigen den gleichen anatomischen Bau. NachBastln zeigt die Stärke^ eine Verschiedenheit insofern, als je nach der betreffendenKakaoart die Anzahl der zusammengesetzten Körner (Zwillinge bzw. Drillinge) mehroder weniger hervortritt. Mehr einfache Stärkekörner zeigen: Java-, Tabasko-, Trinidad-und Aribakakao, mehr zusammengesetzte: Surinam-, Bahia- und Caracaskakao.

Von deutschem Kolonialkakao kommen bisher in Betracht: Samoakakao, derzum Teil schon in feiner Qualität geliefert wird, ferner Kamerun- und Togokakao, dienoch zu wünschen übrig lassen. Bei sorgfältiger Auswahl und Behandlung des Bodenswird aber die Kakaokultur in unseren Kolonien eine befriedigende Entwicklung nehmen.

Prüfung und Wertbestimmung. Bei der Untersuchung von Kakaopulver wirdin letzter Zeit das Hauptaugenmerk auf die Ermittelung und quantitative Bestimmungeines unzulässigen Gehaltes bzw. Zusatzes an Kakaoschalen gerichtet. Ein geringer Ge-balt an Schalenresten läßt sich selbst bei bester Beinigung kaum vermeiden; man wird daherwohl in jedem käuflichen Kakaopulver die charakteristischen Schalenelemente, wie Spiral-gefäße, Skiereiden und Beste der Epidermiszellen der äußeren Samenschale finden können, dochdürfen sie nur spärlich auftreten. Der Nachweis von Schalenfragmenten gestaltet siebdadurch schwierig, daß infolge Verbesserung der maschinellen Einrichtungen die Kakao-bohnen gegenwärtig zu außerordentlich feinem Pulver vermählen werden; infolgedessenerfahren etwa vorhandene Schalen ebenfalls eine gründliche Zerkleinerung, so daß sieleicht übersehen werden können. Es sind Zusätze von Kakaoschälen bis zu 50 Proz. inKakaopulvern nachgewiesen worden.

Die Untersuchung auf Schalen wird (nach Fischek) in der Weise ausgeführt,daß 3_5 g entfetteter Kakao oder entfettete Schokolade mit salzsäurehaltigem Wassergekocht und dann die wässerige Flüssigkeit durch Filtration vom Bodensatze getrenntwird. Dies geschieht vor der Strahlpumpe mit untergelegtem Leinwandkonus. Der mitWasser gewaschene Rückstand auf dem Filter wird alsdann mit 5 proz. Natronlauge gekochtHandb. d. pharm. Praxis. Ergänzungsband. 10