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Erg.Bd. (1908)
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Asarum. Asellus.

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getrocknet. Dieses Produkt soll die Harze und fast sämtliches ätherische Öl der ursprüng-lichen Droge enthalten und namentlich für Pillen dem gepulverten vorzuziehen sein.

Sekuriatinktur gegen Aufblähen des Rindviehs erwies sich als eine Auflösung vonHarzen, darunter Asa foetida, in verdünntem Weingeist. (Med.-Ber. Württemberg.)

Asarum.

(Zu Bd.I S. 415.)

I. Asamm europaeum L. Als geeignetes Extraktionsmittel für Rhiz. Asari (zurHerstellung der Tinktur usw.) empfiehlt Katz 60proz. Alkohol.

HaSelWUrZÖl, Oleum Asari europaei. Asaron ist seiner chemischen Konstitutionnach ein Propenyl-l-trimethoxy-2, 4, 5-benzol:

C CH = CH CH,

HC

CHoOC

-OCH,

CH

OCH 3 .

II. AsarUITI arifOÜUm M'lChx. Die Blätter dieser amerikanischen Pflanze und nochmehr die Wurzeln geben bei der Destillation mit Wasserdampf 77,5 Proz. eines anfangsfarblosen, später rötlich-gelben Öles, das einen bitteren Geschmack hat und im Gerüche anSassafrasöi erinnert. Das spez. Gewicht liegt um 1,06, die optische Drehung ist schwach links.Der Hauptbestandteil ist nach E. R. Müller Safrol, außerdem wurden nachgewiesen 1-Pinen,Eugenol, Methyleugenol, Methylisoeugenol und Asaron.

Asellus.

(Zu Bd. I S. 416.)

EmulSJO Ole'l "JeCOriS. Die Erkenntnis, daß die Verdauung emulsionsartig feinzerteilten Fettes schon im Magen durch die Lipase beginnt, während Fettmassen erst imDarme emulgiert und dann verdaut werden, hat das Bestreben gezeitigt, Arzneifette inEmulsionsform zu verabreichen und derartige Emulsionen im Großen darzustellen.

Die Apparatur zur Darstellung von Lebertranemulsion ist sehr einfach.In der Pharm. Ztg. 1906, Nr. 99 wurde eine praktische Emulgiermaschine der FirmaH. Cramer Nachf. in Steele bei Essen-Ruhr beschrieben. Ganz ähnlich ist auch eine vonPindar & Co. in London S. E. konstruierte Maschine eingerichtet, deren Einzelheiten ausPig. 20 ohne weiteres ersichtlich sind. Schließlich dürfte auch jeder für Küchenzweckegebräuchliche sog. Schneeschläger zur Bereitung kleiner Mengen von Emulsion sich eignen.Eine andere Emulgiermaschine, die sich besonders für kleinere Betriebe empfehlen dürfte,wird durch Fig. 21 veranschaulicht. Das Rührwerk derselben kann leicht mit einemGriff herausgenommen und an den Führungen oben festgehalten werden, bis das zylin-drische Mischgefäß, welches etwa 2 3 / 4 kg faßt, entleert und von neuem beschickt ist. DasRührwerk wird durch eine Kurbel an dem oberen Zahnrade betrieben und gestattet dieFertigstellung tadelloser Emulsionen in wenigen Minuten. Alles weitere ergibt sich aus derAbbildung. Diese handliche Maschine ist von der Firma Hugo Mosblech in Köln-Ehren-feld zu beziehen. Ebenso erscheint die durch Fig. 22 wiedergegebene MaschineEmulcitor"v on Apotheker Stihl, zu beziehen von G. v. Hünersdorff Nachf. in Stuttgart, empfehlens-wert. Dieselbe ist mit selbsttätiger Sieb- und Einfüllvorrichtung zum allmählichen Zumischendes Gummipulvers und innen mit einem Rührwerk versehen. Alles übrige ergibt sich ausder Abbildung. Zur Darstellung von Emulsionen im großen eignen sich auch die Misch-zentrifugen der Firma C. G. Haübold jr., G. m. b. H. in Chemnitz.

Die Prüfung der käuflichen Lebertranemulsionen erscheint nötig, nachdem imHandel Emulsionen angetroffen wurden, die ganz oder zum Teil aus Robbentran oder anderenErsatzmitteln hergestellt waren. Solche Emulsionen zeichnen sich nicht selten durch schnee-weiße Farbe aus, während Lebertranemulsionen niemals rein weiß, sondern immer gel Mi eh-Weiß aussehen. Zur Feststellung des zur Emulsion verwandten Trans schüttelt man denTran aus 50 g Emulsion mit Äther aus; die klare Ätherschicht wird vorsichtig auf ein Filtergegossen und dann die ätherische Lösung auf dem Wasserbade so lange abgedampft, bis dasGewicht keine Veränderung mehr erfährt, d. h. also, bis auch alle Spuren von ätherischen