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Trigonelia.
Pulvis Tragaciuithae compositum (Brit).
Compound Powder of Tragacanth.
Rp. Tragacanthao pulver.Gummi arabici „Amyli „ aä 25,0
Sacchari albi ., 75,0.
Sirupus Tiagacanthae.
Rp. Mueilaginis Tragacanthae
Sirupi Sacchari aä.
Algesin, zum Reinigen von Oolon, ist ein traganthähnliches Präparat (Riedel'*Mentor).
Apollopnlver oder Haftpulver für künstliehe Gebisse ist fein gepulverter, gewöhn-lieh rosa gefärbter Traganth.
Jniioiiia, Seife der Juno, besteht aus Traganth, Talk, Rosenwasser, Glycerin,Benzoetinktur und Neroliöl.
Levoriu, ein Schönheitsmittel, ist eine mit Jasmin und Maiglöckchen parfümirte1. a. bereitete, rölhliche Salbe aus 1,5 Traganth, 100 Glycerin, 400 Wasser und 1 Salicyl'säuro; die Rosafärbung wird durch Umrühren mit einem eisernen Spatel hervorgerufen.
Trigonella.
Gattung der Papilionaceae — Trifolieae.
Trigonelia Foenum graecum L. Heimisch im Mittelmeergebiet und bis nachIndien, durch die Kultur weiter verbreitet. Einjähriges, bis 50 cm hohes Kraut mit drei-eckig-lanzettlichen Nebenblättern, zwei kurz gestielten Fiederblättchen und einem länge 1 'gestielten EndbTättchen. Blättchen gestutzt, am Vorderrand gezähnt. Blüthen gelblich"weiss, einzeln oder zu zwei in den Blattachseln. Frucht eine 10—20sämige, schwachsichelförmig gekrümmte Hülse, die sich allmählich in einen geraden Schnabel verschmälert-Liefert in den Samen:
Semen Foenngraeci (Germ. Helv.) seu Feni Graeci. Foenum Graecum. -~Bockshornsamen. Bocksliornklee (Kneipp's). Griechischer Heusamen. — Semeu<> ede fenngrec (Gall.).
Beschreibung. Der Same ist gelblich bis bräunlich, 3—5 mm lang, bis 2 innidick, gerundet rautenförmig, durch eine diagonale Furche in 2 Hälften zerlegt, von denen
die eine das Würzelchen, die andere die Keimblätter enthält-Der gelbgefärbte Keimling ist von einer derben, ungefärbtenHaut, dem Endosperm, umschlossen.
Die äusserste Schicht der Samenschale besteht ai' seiner Reihe nach oben zugespitzter, stark verdickter Pali-saden, die von einer dickern, in Jod-Jodkalium sich bläuen-den Membran und der Cuticula überspannt sind. Sie e nt "halten Gerbstoff. Die folgende Schicht besteht ans in der Mitte eingeschnürten „Träger'zellen", die für viele Leguminosensamen charakteristisch sind. Daran schliesst sich ein„Nährschicht" aus leeren, zusammengepressten Zellen, in der die Baphe verläuft und eineinfache Schicht etwas dickwandiger Zellen mit reichlichem Inhalt: „Kleberschicht".
Die Zellen des Endosperms sind im trocknen Samen zusammengedrückt. Beim v0 'sichtigen Aufquellen sieht man, dass die Zellen mit geschichtetem Schleim erfüllt sind. L&Embryo, dessen Gewehe von zarten Procambiumsträngen durchzogen ist, findet man fettOel, Aleuron und kleine Stärkekörner. Geruch charakteristisch aromatisch, Geschm» 0unangenehm.
Fig. 180. Semen Focnugraeci.
a von aussen, h Längsschnitt,
c Querschnitt.
Jicstandtheüe. Fettes Oel 6 Proc, ätherisches Oel von unangenehmem
Ge-ruch, Aleuron 22 Proc, Cholin C 6 H 15 N0. 2 0,05 Proc, Trigonellin C,H,N© ä 0,l3^ roC ''Wasser 10,4 Proc, Asche 3,7 Proc. — Das fette Oel enthält Cholesterin und Lecithin-
Aufbewahrung. Anivendung. Die ganzen Samen werden nur selten "*räthig gehalten; in der Kegel kauft man sie, da sie wegen ihrer Härte schwierig -pulvern sind, in gemahlenem Zustande. Man bewahrt das stark und unangenehm riechenPulver in dichtschliessenden Blechbüchsen auf. Es wird bisweilen noch zu zertheüen