Trimethylaminum.
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Breiumschlägen, zu erweichenden Klystieren und als Zusatz zu Salben gebraucht, findetaber umfangreiche Verwendung in der Thicrheilkunde. Technisch des Schleims wegen inder Tuchfabrikation.
Emplastrum frigidum.
Emplastrum Foenugraeci compositum.
Emplastrum Maseri. Kühlpflaster.
Maserpflaster.
Rp. Cerae flavae 150,0
Rcsiuae Pini 200,0
Emplastri Lithargyri 450,0
Terebinthinae communis 50,0Myrrhae
Olibani ää 15,0Seminis Foenugraeci pulv.Fructus Foeniculi „
RMzomatis Ourcumae n ää 40,0,
Oleum Foenugraeci (Gall.).Huile de fenugrec.Wie Huile de camomille (Gall.) (Bd. I,
Vet. Pulvis Equorum.
Pferdepulver. Kropfpulver.Drusenpulver.Rp. Fructus Juniperi gr. pulv.Herbae Absitithii „Natrii chlorati „
Radicis Gentianae „Seminis Foenugraeci „ ää 200,0.
Yet. Pulvis Porcorum.
Schweinefresspulver.
Rp. Acidi tartarici 25,0
100,0
30,0
100,0
200,0
50,0
75,0
60,0.
. 718).
Acidi tartariciBoli rubraeFructus AnisiNatrii chloratiNatrii sulfurici sicciRadicis GentianaeSeminis FoenugraeciStibii sulfurati nigri
Vet. Pulvis Vaccarum hollandicus.
Holländisches Butterpulver.Rp. Calcii phosphorici depurati 50,0Fructus FoeniculiRadicis Gentianae ää 100,0
Natrii bicarbonici depurati 150,0Seminis Foenugraeci 550,0
Stibii sulfurati nigri 50,0.
Kühen 3mal täglich 1 gehäuften Esslöffel in Kleien-trank. Man verabfolgt das Pulver in Blech-kapseln.
Champion Spiee von J. Lund, ein Futtermittel, ist Bockshornsamenpulver mitgewürzigen Zusätzen, wie Koriander, Anis, nebst Palmkernkuchen.
Kropfpulver von F. W. Gruse entspricht etwa obigem Pulv. Equorum.
ßotnlaufmittel für Schweine, von Thierarzt Hediger ist Foenum graecum mitSO Proc. Kreide, Sand und Thonerde.
Viehmastpulyer, Schweizer, besteht aus Bockshornsamen, ßapssamen, Getreide-spreu, arsenhaltigem Schwefelantimon, Kochsalz, Kreide und Salpeter (Kessler).
Rp.
Unguentum Althaeae (Gall).Onguent dit d'althaea.Cerae flavae 200,0
Colophonii 100,0
Terebinthinae laricinae 100,0Olei Foenugraeci (Gall.) 800,0.
Trimethylaminum.
I. Trimethylaminum. Trimethylamin. N(CH 3 ) 3 . Mol. Gew. = 59. Wurdefrüher fälschlich als „Propylamin" bezeichnet.
Darstellung. Man versetzt unverdünnte Häringslake mit soviel Kalkmilch, dassdiese in einem ziemlich erheblichen Ueberschnsse vorhanden ist und unterwirft die Mischungaus einer Betorte oder einem PAMN'schen Topfe (oder einer Destillirblase) unter guterKühlung der Destillation. Das Destillat fängt man direkt in überschüssiger Salzsäure auf,und zwar destillirt man so lange, als das Destillat noch häringsartig riecht. Man dampftalsdann die sauer (!) reagirende Flüssigkeit (Prüfung mit Methylorange) zur Trockneund kocht den Salzrückstand mit 96procentigem Weingeist aus, welcher nur die Chlorideder organischen Basen, nicht aber auch das beigemengte Chlorammonium löst. Man destil-lirt von dem alkoholischen Filtrate den Alkohol ab, destillirt den aus salzsaurem Tri-methylamin bestehenden Salzrückstand aufs neue mit überschüssiger Kalkmilch und fängtdas übergehende Gas (genau wie beim Ammoniak, Bd. I, S. 257) in Wasser auf oder kon-densirt es durch Druckpumpen unter Abkühlung mit Kältemischungeii.
Eigenschaften. Trimethylamin ist bei niederen Temperaturen eine farblose, leichtbewegliche Flüssigkeit, welche bei -\- 9 bis 10° C. siedet und bei 0° C. das spec. Gewicht0,673 hat. Bei gewöhnlicher Temperatur ist es ein farbloses Gas, von durchdringend fisch-artigem, ammoniakalischem Geruch, in Wasser sehr leicht löslich. Sowohl das gasförmige
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