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2 (1902)
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1008
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Suppositoria.

Suppositorien dargestellt werden sollen; durch einen Druck können z. B. .3 der letzterenauf einmal gepresst werden.

Eine Presse, welche erst in jüngster Zeit in den Handel kam und die Vorzüge derbekannten Pressen aufweist, ohne die Mängel derselben zu besitzen, ist diejenige vonHans Jenny, Apotheker in St. Gallen. Mit derselben können durch eine einzigePressung 10 vollkommen gleichmässige Suppositorien von tadelloser Beschaffenheit ange-fertigt werden. Die Konstruktion dieser ganz aus Metall (Bronzeguss und vernickeltemEisen) bestehenden Presse ist durchaus zweckmässig und die Handhabung eine äussersteinfache:

Nachdem die Formtheile a, d, d 1 (Fig. 163) zusammengefügt und mittels des Hebels K(Fig. 162) bezw. der Schraube i zwischen die beiden Backen h des Untergestelles f ern-

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Fig. 162. Suppositorienpresse von ApothekerJenny in St. Gallen.

Fig. 163. Die beiden Halbformen derApotheker jEXNY'schen Suppositorienpresse.

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( lr r, der natürlichen Grösse.)

geklemmt sind, wird die gepulverte, eventuell mit einem medikamentösen Zusatz ver-mischte Kakaobutter gleichmässig abgetheilt in die zehn Bohrungen der Matrize eingefüllt-Flüssige Stoffe, z. B. Ichthyol, werden der Kakaobutter am zweckmässigsten durch An-

stossen mit Zuhilfenahme von etwa 3Amylum und eventuell etwas Lanolin Uj'korporirt; die Masse wird zwischen Fn-trirpapier in Stangen ausgerollt und ab-getheilt. Hierauf wird die Pressvorrich-tung ein mit zehn freihängendenStempeln c, einer Sehraubenspindel sund einer Kurbel g versebener Querbal-ken b in der Weise auf die Form aul "gesetzt, dass die Schraubenspindel s auiden in der Mitte der Form befindliche 11Durchlass zu stehen kommt. .

Durch Kechtsdrehung der Kurbelg bohrt sich die Spindel s in die Ma-trize ein, während die zehn Stempel Callmählich in die entsprechenden zehnBobrungen der Form gleiten und diegleichmässige Pressung der Masse her-beiführen.

Sobald der eintretende Widerstand ein Weiterdrehen erschwert, ist die Pressungvollendet; durch Linksdrehen der Kurbel g wird die Pressvorrichtung entfernt, nach demLösen der Schraube i wird die Form aus dem Untergestell befreit und durch Auseinander-nehmen der Formtheile a, d und d 1 werden die fertigen Suppositorien zu Tage befördert.

1,0 1,5 2,0 2,5 g

Fig. 164. Fertige Suppositorien mit Apother Jenny's

Suppositorienpresse dargestellt (natürliche Grösse).