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2 (1902)
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497
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Olea aetherea.

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III. Kräuter-Haaröl (Diet.).Rp. Olei Olivae

Olei lticini ää 500,0

Baisami peruvian. 5,0

Olei Bergamottae 3,0

Olei Rosmarini, Absinthii, Cha-

momill., Serpylli ä;i gtts. V

Cumarini 0,05

Chlorophylli 2,0.

IV. Wilt.ee' seh es Schweizer- oderK räuteröl.

Kp. Olei Olivae 90,0

Olei Bergamottae 10,0

Olei Alkannac q. s. ad color. saturate rubr.

Soll den Haarwuchs befördern.

Oleum viride.

Grünes O e i.Kp. Olei Olivae 99,0

ChlorophylliSchutz" 1 ) 1,0,Man lost durch Anreiben und gelindes Erwärmen,lässt absetzen, giesst klar ab oder filtrirt durchBaumwolle. Zum Farben von Haarölen, Kräuter-ölen, Salben.

Sirupus Oleae follorum.

Rp. Tinctur. Oleae folior. 15,0

Sirupi Sacchari 85,0.

Tinctura Oleae folior um.

Rp. Folior. Oleae conc. 20,0Spiritus diluti 100,0.

Uhren öl (E. Dieterich),

Rp. 1. Olei Olivae optimi

2. Acidi tannici

3. Aquae destill.

4. Talci pulv.

Aquae destill.

1000,0

20,0

200,0

50,0

800,0

6. Natrii cblorati pulv. bene siccati 100,0.

Man schüttelt in einer Dekanthirflasche 1 kräftigmit der Lösung von 2 in 3, stellt 8 Tage unterhäufigem Schütteln bei Seite, fügt 4, nach demUmschütteln 5 hinzu, lässt nach 24 Stunden diewässerige Schicht ablaufen und wäscht nun so-lange mit Wasser, als dieses durch Eisenchloridnoch gefärbt wird. Dann mischt man das Odin einer Schale mit 6, lässt 24 Stunden absetzenund filtrirt durch Papier.

In braunen, dicht verschlossenen Gläsern aufzu-bewahren.

Unguentum pomadinum.

Haar-Pomade.Rp. Olei Olivae opt. 600,0

Cerac flavae

Adipis benzo'inati ää 200,0.Man parfÜmirt mit q. s. Mixtur, odorifer. und färbtmit Ol. Alkannae, Ol. viride, Ol. Curcumae etc.

Creme du Libau, für die Haut, ist eine Mischung von Olivenöl, Wachs, süssenMandeln, Wismutsubnitrat, Talk, Benzoesäure, ätherischen Oelen.

Indianerpflaster nach Chem. and Drugg.: 500 weisses Wachs schmilzt man mit-^40 Olivenöl, mischt 7 Perubalsam, mit 60 Olivenöl verrieben, hinzu, dann eine Pasteaus 450 lävigirtem Bleiweiss und q. s. Wasser und rührt kalt.

Künstliches Baumöl, in Bussland in grossen Mengen hergestellt zur Speisung dersog. ewigen Lampen, besteht aus 5 Th. Baumöl, je 15 Th. Oocosöl, Bicinusöl, Büböl, 50 Th.Mineralöl nebst Chlorophyll und Butteräther.

Liniment von Roche, gegen Husten, besteht aus 100 Olivenöl, 8 Nelkenöl,- Kümmelöl, 1 Bergamottöl.

Yegetabilienpomade von Kreplin ist eine mit Bergamottöl parfümirte Mischungaus Stearin und Olivenöl.

WalpurgisÖl des Eichstätter Frauenklosters ist Olivenöl mit Ol. cadinum.

Wundermittel des Dr. Sequah. 1. Sequahöl, eine Mischung aus Olivenöl, Ter-pentinöl, Cajeputöl, Nelkenöl; nach anderen Angaben: Olivenöl, Terpentinöl, Menthol,Anisöl, Sassaf'rasöl. 2. Prairie-Flower, eine alkalische Tinktur aus .Rhabarber undCayennepfeffer.

Olea aetherea.

Als ätherische Oele, Olea aetherea, bezeichnet man eine Gruppe dem Pflanzen-reich entstammender Flüssigkeiten, die sich durch einige hervortretende physikalischeEigenschaften: ölige Beschaffenheit, Flüchtigkeit mit Wasserdämpfen, starken Wohlgeruch,grosses Lichtbrechungs- und optisches Drehungsvermögen auszeichnen. Sie sind meistin der Pflanze fertig gebildet vorhanden und finden sich in besonderen Oelzelleu. oder-drüsen, sowie in Sekretbehältern und Kanälen vor. Seltener entstehen sie erst beimTrocknen des betreffenden Pflanzentheils (Irisöl, Baldrianöl), oder sie bilden sich durch Ein-wirkung eines Ferments auf ein Glukosid bei Gegenwart von Wasser (Bittermandelöl. Scnf'öl,Wiutergrünöl). Manchmal wird das ätherische Oel dadurch erzeugt, dass man die Pflanzenvor dem Trocknen einer Art Gährung unterwirft, wie es beim Thee und Patchouli ge-bräuchlich ist.

.^ndel ein Ohlorophyllum spissum, das in Oelen löslieh ist, und ein Ohlorophyllum liquidum

) Man unterscheidet im Handel ein (JMorophyllum spissum, das in Oelen iös-fllum liquidum für wässerige und weingeistige Flüssigkeiten,sich besonders zum Färben von Fetten und Oelen.

-Uie MarkeSchütz" eignetHandb. d. pharm. Praxis. II.