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Magnesium phosphoricum.
Magnesium hydroxydatum in Aqua, Antidotum Arsenici albi (Austr.) 75 g
leichte gebrannte Magnesia und 500 g warmes "Wasser sind unter Schütteln in einer fest-verschlossenen Flasche im Bedarfsfalle zu mischen und zu verabfolgen.
Magnesie hydrate (Gall.). Man vertheilt leichte gebrannte Magnesia in der 20 bisSOfachen Menge Wasser und erhitzt diese Mischung während 20 Minuten zum Sieden.Dann bringt man sie auf ein leinenes Colatorium, lässt die Flüssigkeit vollständig ablaufenund trocknet den Rückstand bei 50° C, bis er nicht mehr an Gewicht verliert. Er enthältalsdann etwa 31 Proc. Wasser.
Magnesiumoxyd absolut sclnvefelsäurefrei. Für einige analytische Arbeiten,z'. B. zur Bestimmung des Schwefels nach Eschka, bedarf man einer absolut schwefelsaureund schwefelfreien Magnesia, die man durch Fällen von Magnesiumnitrat mit Natrium-karbonat u. s. w. darstellt. Zur Prüfung werden 3 g mit wenig verdünnter Salzsäuregelöst, die Lösung wird mit Wasser auf 100 ccm aufgefüllt und in der Siedehitze mitBaryumchlorid versetzt: nach 12stündigem Stehen darf sich keine Ausscheidung vonBaryumsulfat zeigen.
Lac Magnesiae Mialhe.Me~decine blanche Mialhe.P.p. Magnesiae ustae 10,0
Aquae destillatae fervidae 70,0Srrupi Aurantii florum 70,0.
Bei Arsen-, Metall-, und Säurevergiftungen, fernerals Abführmittel. Die Mischung wird nach einigerZeit gelatinös.
Magnesium hydricuni pultiforme.
Kp. 1. Magnesii sulfurici cryst. 30,0
2. Aquae destillatae 200,0
3. Liquoris Natrii caustici q. s.
Man löst 1 in 2, t'iltrirt und füllt mit einem Üeber-schuss von 3. Der völlig ausgewaschene Nie-derschlag wird mit Wasser auf ein Gesammt-gewicht von 100 gebracht.
Mixtum antacidn Ltjedecke.
Rp. Magnesiae ustae 12,0
Olei AmygdalarumGummi arabici ää 15,0Aquae destillatae 60,0.Bei Vergiftungen durch Mineralsäuren.
Pasta Cacao cum Magnesia.
Chocolat ä la magn^sie de Desbrierres,Rp. 1. Massae cacaotinae 30,02. Magnesiae ustae 10.0.Man schmilzt 1 in massiger Wärme, mischt 2 zu
und formt eine Tafel.
Pulvis antiepilepticus Baldingek.Ep. Magnesiae ustae 5,0
Foliorum Aurantii
Khizomatis Khei
Yisci albi ää 2,0
Täglich dreimal eine Messerspitze voll.
Pulvis aperiens Gregor.
Rp. Magnesiae ustae 5,0
Rhizomatis Rhei 1,5
Rhizomatis Zingiberis 0,5.Poses tales III. Alle drei Tage morgens 1 Pulver.
Pulvis dentifricius Heise.Rp. Magnesiae ustae 10,0
Ossis Sepiae 50,0
Rhizomatis Calami 25,0
Ugni Santali rubri 15,0
[Olei Menthae piperitaeOlei Geranii ää 2,0].
Trocliisci Magnesiae ustae.
I. Pastilli Magnesiae ustae (Ergänzb.).
Trochisci parvi.Rp. Magnesiae ustae 1,0 g
Massae Cacao saccharatae 9,0 g.Man mische unter Erwärmen und forme lOPastillen.
II. Trochisci magni.Rp. Magnesiae ustae 100,0
Massae cacaotinae saccharatae 200,0.Man forme 100 Pastillen. Mit Zucker bereiteteMagnesia-Pastillen werden nach längererAufbewahrung feucht und weich.
Magnesium phosphoricum.
Magnesium phosphoricum. Magnesiumphosphat. Phosphorsaure Magnesia.Phosphate de inagnesie. Magnesii Phosphas. MgHP0j-J-3H 2 0. Mol. Gew. = 174.
Darstellung. Filtrirte Lösungen von 100,0 des krystallisirten Dinatriumortho-phosphats (Na 2 HP0 4 -{-12H 2 0, Natrium phosphoricum der Germ. IV) in 400,0 destillirteniWasser und von 60,0 krystallisirtem Magnesiumsulfat in 180,0 destillirteni Wasser werdengemischt und an einen kalten Ort (8—12° C.) gestellt. Nach Verlauf einiger Tage werdendie zarte Prismen darstellenden Krystalle in einem Colatorium gesammelt, mit etwasWasser abgewaschen und anfangs an einem schwach lauwarmen Ort ausgebreitet, bis sieverwittert sind, dann an einem wärmeren Orte völlig getrocknet und zu Pulver zerriebenaufbewahrt.
Eigenschaften. Das Magnesiumphosphat ist ein sehr weisses Pulver von schwacherdig-bitterlichem Geschmack, welches im Wasserbade erwärmt höchstens 5 Proc. am Ge-