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2 (1902)
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Magnesium.

Moxa Chiiiensis.

Ep. Lycopodii 70,0

Kalii nitrici pulv. 30,0

Aquae 2,5

Spiritus dilnti q. s.

Man formt kleine Kegel und trocknet sie in der

Wärme.

Pastilli Lycopodii (Dietebich).Trochisci Lycopodii. Lycopodium-

Pas tillen.

Pnlyis antectrimmaticus.

Pulver gegen Wundsein.Ep. Lycopodii 80,0

Zinci oxydati 20,0.Zum Einstreuen.

Tinctura Lycopodii.Ep. Lycopodii 20,0Spiritus 100,0.Durch Maceration zu bereiten. Das Lycopodiumwird zuvor unter starkem Drucke verrieben,oder in folgender Mischung:

Ep. Tinctur. Lycopodii 25,0Mixtur, gummosae 120,0Sirup, balsamici 30,0.

tJng'iientiim contra perniones.

Frostsalbe.Bp. Acidi tannici

Lycopodii äa 7,5Adipis suilli 15,0.

IL Das Kraut von LyCOpOtlium SelagO Dill, wurde als Muscus catharticus

und Herba Selaginis als Emeticum und Anthelminticum benutzt,

III. LyGOpodium polytrJChoideS auf den Sandwichsinseln, wirkt in grösserenDosen drastisch.

IV. LyGOpodium SaururUS in Südamerika, auch auf Mauritius und Bourbon.Wirkt ebenfalls drastisch und enthält ein Alkaloid Piligenin C 15 H 24 N 3 0.

Ep. a. Lycopodii

250,0

Sacchari pulv.

350,0

Pastae Cacao

400,0.

b. Lycopodii

500,0

Saochari pulv.

150,0

Pastae Cacao

350,0.

an formt Pastillen von 1 g,

wie Pastilli Guaranae

Band I, S. 1267.

Magnesium.

Magnesium. Magnium. Mg. Atomgew. = 24. Dieses Metall 'wird fabrikmässigentweder durch Reduktion von wasserfreiem Magnesiumchlorid mittels metallischem Na-trium, neuerdings auch durch Elektrolyse von geschmolzenem Magnesiumchlorid (geschmol-zenem Chlormagnesium-Chlorkalium, kieseritfreiem, entwässertem Carnallit) dargestellt. Dasso erhaltene Magnesium wird zu seiner Reinigung im Wasserstofistrome destillirfc.

Eigenschaften. Bin silberweisses, stark glänzendes Metall, hei Rothgluth schmelz-bar, bei Weissgluth destillirbar. Das spec. Gewicht ist 1,75. Das Magnesium behält antrockener Luft seinen Glanz unverändert; an feuchter Luft überzieht es sieh allmählichoberflächlich mit einer schwachen Schicht von Magnesiumhydroxyd, welche allmählich inMagnesiumkarbonat übergeht. Auf Wasser ist es bei gewöhnlicher Temperatur ohne Ein-wirkung; wird es aber mit Wasser erwärmt, so zersetzt es dieses unter Bildung vonMagnesiumhydroxyd und Freiwerden von Wasserstoff. Von verdünnten Säuren sowie vonLösungen des Ammoniumchlorids wird es leicht gelöst. Erhitzt man das Magnesiuman der Luft, so verbrennt es mit weissem, sehr glänzendem Lichte, welches reich ist anchemisch wirksamen Strahlen, daher zu photographischen Zwecken Verwendung findet.Aus vielen Salzlösungen (namentlich Chloriden), z. B. aus denen des Blei, Quecksilber,Zinn, Kupfer, Wismuth, Kadmium, scheidet das Magnesium die betreffenden Metalle ab,auf Arsen- und Antimonverbindungen wirkt es ein unter Bildung von Arsenwasserstoff bez.Antimonwasserstoff. Auf zahlreiche Oxyde wirkt es in der Glühhitze stark reducirend.

Im Handel kommt es vor 1. in Bandform, 2. in Pulverform, 3. in Draht-form und 4. als Barren.

Anwendung. Ganz besonders als Lichtquelle für Signalzwecke und für diePhotographie. Bisweilen als Reagens in der qualitativen und quantitativen Analyse.Die vorgeschlagene Verwendung als Ersatz des Zink zum Arsennachweis hat sich nichteingebürgert, weil das Magnesium gewöhnlich Spuren von Arsen enthält. Neuerdings zurDarstellung werthvoller Legirungen (Magnalium).

Magnalium. Dieses Wort ist der Sammelname für Legirungen von Aluminiummit Magnesium. Das Aluminium gewinnt durch das Legiren mit Magnesium sehr weith-