Kalium earbonicum.
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asser (hygroskopische Feuchtigkeit). An der Luft zieht es so viel Feuchtigkeit an, dasss zerfliesst. Es ist ohne Färbung in gleichviel Wasser, nicht in Weingeist oder in Aethersuch. In der Rothglühhitze schmilzt es, in der Weissglühhitze verdampft es, jedoch^ lel, t es seine Kohlensäure bei den gewöhnlichen Glüh-Temperaturen nicht ab; es ist also
in d
Mit Säuren übergössen, braust es stark auf. Beim lieber*wässerigen Lösung mit Weinsäure entsteht ein weisser, krystallinischer
u esem Sinne glühbeständig.
sättige n der
Niederschlag von Kaliumbitartrat.
Fügt man zur wässerigen Lösung von Kaliumkarbonat allmählich die zur Neutrali-ion gerade nothwendige Menge von Säure, so lässt es sich beobachten, dass das Ent-eichen von Kohlensäure erst dann beginnt, wenn die Hälfte der Säure zugesetzt ist.les beruht darauf, dass bei geschickt geleitetem Säurezusatz zunächst Kaliumbikarbonatseoü(l et w j K | un( j ergt dieses |, ei se j n er weiteren Zersetzung Kohlensäure abgiebt.Von den hier berücksichtigten Pharmakopoen fordern:
Austr. Brit. Gall. Germ. Helv. U-St.
jWnte K 2 C0 3 99,4') 82,1 2 ) — 95,0 96,0 95,0
§ erfordert zur Neutralisation
°cm Normal-Salzsäure 14,4 11,9 — 13,7 14,0 13,7.
Prüfung. Man bereite sich eine Auflösung von 5 g Kaliumkarbonat zu 100 ccm
asser. 1) 20 ccm dieser Lösung werden weder für sich noch nach dem Ansäuern mit
«säure durch Einleiten von Schwefelwasserstoff verändert (Metalle, besonders Eisen,
e ii Kupfer). — 2) 20 ccm der nämlichen Lösung werden mit Salpetersäure angesäuert.
* e saure Lösung wird in 3 Theile getheilt. a) Sie werde durch Silbernitratlösung gar
cht verändert oder höchstens andeutungsweise opalisirend getrübt (Chlor). 1>) Auf
isatz von Baryumchlorid auch heim Aufkochen nicht verändert (Schwefelsäure).
' ^ach dem Uebeisättigen mit Ammoniak durch Ammoniumoxalat auch nach 12 stündigem
e hen nicht getrübt. — 3) Die mit Salzsäure angesäuerte wässerige Lösung werde durch
.. luniferrocyanid nicht roth oder sogleich (!) blau gefärbt (Kupfer, Eisen). — 4) Man
etwa 0,5 g des Salzes in 2 ccm verdünnter Schwefelsäure, mischt diese Flüssigkeit mit
ccm konc. Schwefelsäure. Schichtet man hierauf nach dem Abkühlen 1 ccm Ferrosulfat-
un g, so soll an der Berührungszone kein rothbrauner Ring (Salpetersäure, sal-
v tilge Säure) auftreten. — 5) Giesst man 0,5 ccm der 5proc. Lösung in 5 ccm Silber-
. ra tlösung ein, so muss ein gelblichweisser Niederschlag von Silberkarbonat entstehen.
ei Gegenwart von Kaliumbikarbonat würde der Niederschlag rein weiss ausfallen.) Dieser
"cbweisse Niederschlag darf beim Erhitzen nicht dunkler (grau, bräunlich bis schwarz)
? ar bt werden, andernfalls enthält das Salz Spuren von Sulfiten, Thiosufaten oder
iiiden. — (j) Giebt man in ein Probirrohr einige Körnchen kryst. Ferrosulfat, löst
selben in einigen Tropfen Wasser, giebt nun 4—5 ccm der 5proc. Kaliumkarbonatlösung,
ei'auf 5_g Tropfen Ferrichloridlösung und alsdann bis zum Ueberschuss nach und nach
izsäure hinzu, so tritt entweder bald oder nach einiger Zeit eine blaue Färbung ein, je
.dem eine Verunreinigung mit viel oder wenig Kaliumcyanid vorliegt. — 7) Eine
eiturreinigung durch Natriumkarbonat erkennt man an der gelben Flammenfärbung. Will
an den Betrag derselben feststellen, so macht man eine kleine Menge des Salzes durch
.waches, ^ Minuten währendes Erhitzen im Platintiegel wasserfrei und stellt alsdann
e tili 1 g des wasserfreien Salzes zur Neutralisation erforderliche Menge Normal-Salzsäure
st (s. w. unten). 1 g reines Kaliumkarbonat erfordert 14,49 ccm Normalsalzsäure. 1 g
r asserfreies Natriumkarbonat dagegen erfordert 18,90 ccm Normal-Salzsäure.
Aufbeivahrung. Obgleich das Kaliunikarbonat ziemlich hygroskopisch ist, kann1 doch kleinere Mengen in Glasgefässen mit gut eingeschliffenem Glasstopfen auf-
bahren.
mitDoch muss man Sorge tragen, dass nicht Beste von Kaliumkarbonat zwischen
st»''
q, *) Zur Erzielung dieses Gehaltes ist das Salz vor der Titration durch schwaches
en o "Wasserfrei zu machen.■r- n „ ') Die Brit. hat nicht das wasserfreie Salz, sondern ein Salz von etwa der FormelJV -°° 3 + 2H.,0 recipirt.