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G-albanum.
1189
Aufbewahrung. Wie bei Radix Angelicae (S. 307).
Anwendung. Als Gewürz, als magenstärkendes und die Esslust anregendesMittel innerlieh zu 0,5 — 1,0—1,5 g; als Kaumittel; vielfach auch in der Thierheilkunde.Das Pulver des Rhizoms ist als Verfälschung des Pfeffers vorgekommen. — Man vermeidees, den Staub der Galgantwurzel einzuathmen, da derselbe die Schleimhäute reizt.
Tinctura Galangae (Ergänz!).). Galganttinktur. Aus 1 Th. fein zerschnittenerGalgantwurzel und 5 Th. verdünntem Weingeist (ßOproc.) durch Maeeration.
Trochisci stomachici.
Eau d'Orval.Orvalstropfen.
Rp. Tinctur. aromatie.Tinctur. GalangaeTinctur. Aurant. cort.Tinctur. Calami ää 10,0
Spiritus Juniperi 20,0
Olei Foeniculi
Olei Anisi ää gtt. V.
Theelöflelweise mit Wein.
50,0
Magenpastillen.Rp. Rhizomat. Galangae 7,5Pulveris aromaticiSacchari Vanillini äa 2,öLign. Santal. rubr. 1,0
Sacchari albi 60,0
Massae Cacao 26,0
Tragacanth. pulv. 0,5.
Man mischt, bringt mittels Orangenblüthenwasserzur blasse und formt 100 Pastillen.
Aqua Vitae aromatico - ainara von Fkiedk. Bolle, Berlin. Ein weingeistigerAuszug aus Galgant, Ingwer, unreifen Pomeranzen, Tausendgüldenkraut, Enzian, Zimmt,Angelica.
Goldbalsam, rother, der Königseeer Olitätenhändler. Je 180,0 Galgant, Nelken,Zedoaria, je 90,0 Salbei und rothes Sandelholz, je 60,0 Muskatnuss, weisser Senf, Alkanna,45 0 Drachenblut, 30,0 Kalmus, 12 1 80proc. Weingeist, je 10,0 Kampfer und Citronenöl.
Kraftessenz, von Stanley. Eine Tinktur aus Galgant, Ingwer, Zimmt und
Vanille.
Pyrogastrikon. Wird aus 100,0 Galgant, 50,0 Ingwer, 2,5 schwarzem Pfeffer,25,0 Kalmus, je 12,5 Zimmt und Nelken durch Digestion mit 1000,0 Weingeist (60proc.)bereitet.
SCHEITHNER's Beatricelikör. Ein mit Lavendel-, Nelken-, Ginsengöl (?) und Peru-balsam versetzter weingeistiger Auszug aus Galgant, Baldrian, Enzian, Rhabarber, China-rinde und Myrrhe.
Galbanum.
Galbanum (Germ. Helv. Austr. Brit. Gall.). Gummi-resina Galbanum.Gummi seu Resina Galbanum. — Galbanum. Mutterharz. Galbansaft. Ist ein
Gummiharz verschiedener zu den Umbelliferae — Apioideae — Peucedaneae gehöriger,grosser, stattlicher Pflanzen. Es werden als solche genant: 1) Ferula galbanifllia BoiSSier6t Bllhse (syn. F. erubescens Boiss. z. Th., Peucedanum galbanifluum B.). VomDemawend bis Afghanistan. 2) Ferula Schai'r BorSZCZOW. Am Syr-Darja, beiTschardara, Chiwa etc. Soll das feste, persische Galbanum liefern. 3) Ferula mbri-CauÜS BoiSSier (P. erubescens Boiss. z. Th., Peucedanum rubricaule B.). In Süd-persien. Soll nach Holmes kein Galbanum liefern. 4) Ferula Ceratopliylla Regel etSchmalhausen. In den Gebirgen Turkestans. Zweifelhaft, liefert ein durchsichtiges,dem Galbanum ähnliches Gummi an den Blättern und zwischen den Dolden. — DiePflanzen enthalten das Gummiharz in grossen schizogenen Sekretbehältern. Man sammeltmeist nur das freiwillig am Grunde des Stengels und der Blattscheiden ausgetretene Sekret,doch lässt eine mit ovalen Wurzelscheiben vermengte, neuerdings zuweilen in den Handelgelangte Sorte darauf schliessen, dass man es auch ähnlich wie Asa foetida (S. 412) ge-winnt. Es kommt auf nordwestlichem Wege über Orenburg und Astrachan, auf westlichemüber Kleinasien und Von da nach Triest und Marseille, sowie auf südöstlichem Wege überBombay in den Handel.
Beschreibung. Aehnlich wie die anderen Umbelliferen-Gummiharze, kommtes in mehreren Sorten in den Handel:
1) Als terpentinartige, halbflüssige Masse: persisches Galbanum. Voni'öthlich-brauner Parbe und etwas abweichendem Geruch. Soll nach einer Angabe von
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