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1 (1900)
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Ferrum albuminatum.

1095

Liquor Ferri et Amnion!! Acotatis (U-St).

Bashams Mixture.Rp. Tincturae Ferri chlorati

(enthaltend 13,6 Proc. FeCl 3 ) 20 ceraAceti (6 Proc.) 30 cem

Liquoris Ammonii acetici

(7 Proc.) 200 cem

Elixir aromatici 100 cem

Glycerini 120 cem

Aquae q. s. ad 1 Liter.

Remedla anticareinoniatica Graham.

I. Alterati vpillen :

Rp. Ferri oxydati fusci 15,0

Rhizomatis Rhei 3,0

Aloes 3,5

Extracti Chamomillae 10,0.

Fiant pilulae 150.

! I. A b s o r b e n t - T i n k t u r,

Liquor Ferri acetici.

II L Detergentpulver,

Ferrum phosphoricum oxydatum.

Sirupus Ferri acetici.

Rp. Liquoris Ferri acetici 10,0Sirupi Sacbari 90,0.

Tinctura Ferri acetici aetherea.

Tinctura Martis Klav-koth.

Ki.ai'koth's Eisen tinktur. Stahltropfen,

Germ, und Helv.

Rp. liquoris Ferri subaeetici 8,0Spiritus

Aetheris acetici ää 1,0.

Enthalt etwa 4,0 Proc, metall. Eisen. Spec. Gew.

= 1,0441.046

Tinctura Martis Bokrhavk,

Rp. Liquoris Ferri acetici

Aceti (6 Proc.) ää 10,0Sirupi Sacchari 110,0

Spiritus Vini 20,0.

Nach einer älteren Vorschrift werden 10,0 Eisen-feile; 120,0 Essig und 80,0 Zucker bis auf 140,0eingekocht, die Kolatur mit 20,0 Weingeist ver-mischt und nach einiger Zeit filtrirt

Ferrum albuminatum.

Das Eisenalbuminat wird in der Regel in der Form seiner wässerigen Lösung,seltener als trockenes Pulver angewendet.

I. Liquor Ferri albuminati (Germ.). Ferrum albuminatum Solution (Helv).Eiseiialbuminatlösung. Die von Germ, und Helv. gegebenen Vorschriften weichen untereinander etwas ab, geben aber schliesslich das gleiche Präparat.

Darstellung. Grundsätzlich ist folgendes zu beachten: Versetzt man eine Eiweiss-lösung mit Ferrioxy Chlorid, so erhält man eine rostfarbene trübe Flüssigkeit von saurerReaktion. Neutralisirt man diese Flüssigkeit ganz genau (!) so scheidet sich Ferrialbuminatals rostfarbener Niederschlag ab. Wäscht man denselben mit Wasser bis zur annäherndenChlorfreiheit aus, so geht der noch feuchte Niederschlag durch Einwirkung kleinerMengen von Natronhydrat in Lösung. Diese Lösung wirdEisenalbuminatlösung genannt.

Germ. 35 Tb., trockenes Eiweiss werden in 1000 Tb. Wasser von nicht höhererTemperatur als 50° C. (!) gelöst. Diese Lösung wird um Eihäute und andere trübendeBestandtbeile zu entfernen durch ein feines Seidensieb gegossen und in eine Mischungvon 120 Th. flüssigem Eisenoxychlorid (Liquor Ferri oxychlorati) unter Umrühren ein-getragen. Man erhält gewöhnlich eine trübe, rostbraune Flüssigkeit, in der nur wenigNiederschlag vorhanden ist. Man stellt die Reaktion dieser Flüssigkeit fest. Sie wird inder Regel sauer sein. Man fügt zu dieser sauren Flüssigkeit tropfenweise am bestenaus einer Bürette soviel einer 0,75 procentigen Natronlauge hinzu, dass die Flüssigkeitgenau neutral ist. (Ein Ueberschuss von Natronlauge ist zu vermeiden, da alsdann dasFerrialbuminat wieder in Lösung geht.) Sobald die Flüssigkeit genau neutral ist, scheidetsich das Ferrialbuminat gut ab. Man lässt dieses absetzen und wäscht es durch Dekan-thiren mit Wasser (von 50° C.) so lange aus, bis das Waschwasser nach dem Ansäuernmit Salpetersäure durch Silbernitrat nur noch schwach opalisirend getrübt wird. Hieraufbrintrt man den Niederschlag auf ein genässtes Leinen-Kolatorium und lässt ihn auf diesemfreiwillig abtropfen. Wenn das Abtropfen beendet ist, bringt man den Niederschlag ineine vorher gewogene, genügend grosse Flasche und übergiesst ihn unter Umschütteln miteiner Lösuno- von 0,45 Th. festem Natronhydrat in 50 Th. Wasser. Hierdurch geht derNiederschlag binnen kurzer Zeit in Lösung. Nach stattgehabter Lösung fügt man hinzu:Weingeist (von 90 Vol. Proc.) 150,0 Th., Zimmtwasser 100,0 Th., Tinctura aromatica 2,0und soviel Wasser, dass das Gesammtgewicht 1000,0 Th. ist.

Helv. 200,0 Th. frisches Eiweiss werden mit 4000,0 Th. Wasser von 50° C. ge-mischt und nach dem Durchgiessen durch ein Seidensieb unter Umrühren zu einerMischuno- gegossen von 120,0 Th. Eisenoxychloridlösung und 4000,0 Th. Wasser von 50° C.Die Flüssigkeit wird hierauf mit einer 0,3 procentigen Natronlauge genau (!) neutralisirtund der afsdann entstandene Niederschlag nach dem Absetzen solange durch Dekanthirengewaschen, als das Waschwasser noch Chlor enthält. Dann sammle man den Niederschlagauf einem'gewogenen Kolatorium und lasse ihn bis zu 400,0 Th. abtropfen. Diesen Rück-