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1 (1900)
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Balsamum Canadense.

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Salz-Bad.

A. Kochsalzbad.Bp. Salis culinaris 23 kg.

B. Soolbad.Ep. Salis culinaris 68 kg.Baäer mit einem Salzgehalt von mehr als 2 Proc.hassen Soolbäder. Solche mit 8°/ 0 heissen mittel-stark, mit 4»/ 0 stark.

C. Seesalzbad.

Bain de sei marin. (Gall.)

Rp. Salis marini (vel culinaris) 5 kg.

Schwefel-Bad.

Rp. Kalii sulfurati pro balneo 60,-120,0."'" Bade wird bisweilen, aber unzweckmässig,noch 10 g englische Schwefelsäure zugesetzt.Holz wannen! An Stelle von Kali-Schwefel-teber kann auch Natriumtrisulfid treten.

Seifen-Bad.

Ep. Saponis domestici 250,0." ird in AVasser gelöst zugesetzt.

Senf-Bnd.

AuteinFussbad (Pediluve sinapise. Gall.)wen-det man 150,0 entöltes Senfpulver an, welches vor-her i; 4 Stunde mit kaltem Wasser angerührtstehen gelassen war. Die Temperatur des Bade-wassers darf 40° C. nicht überschreiten.

Salzer Matterlaugen salz (künstliches).Ep.

Salis culinaris

938,0

Calcii chlorati fusi

5,5

Magnesii chlorati sicci

25,0

Natrii bromati

6,5

Calcii sulfurici praeeip.

25,0,

Tannin-Bad.

P.p. Acidi tannici 50,0

Aquae destillatae 200,0.

Terpentinöl-Bad.

(PlNKNEY,)

Rp. Saponis Kaiini

Aquae ää 100,0

werden im Dampfbade erwärmt, alsdann rührtman gleiehmässig darunter

Olei Terebinthinae 90120,0.

Unnacr Mutterlaugensalz (Künstliches).

Ep. Salis culinaris 119,0

Magnesii chlorati sicci 270,0

Natrii jodati 3,0

Kalii chlorati (KCl) 35,0

Calcii chlorati fusi 570,0

Natrii bromati 3,0.

Vet. Balneum arsenicale.

Bp. Arsenici albi 1,0

Ferri sulfurici cryst. 10,0

Aquae 100,0.

.Früher gegen Baude der Tiere (Schafe) benutzt.

Für 100 Schafe rechnete man 1,4 kg Arsenik.

Vet. Bain arsenical Trasbot (Gall.)in loco: Bain de Tessier.Bp, Arsenici albi 1 kg

Zinci sulfurici crudi 5Aloes 0,5

Aquae 100 Liter.

Balsamum Canadense.

Balsamum Canadense (Ergänzt).). Terebinthina Canadensis (Brit. TJ-St). Ca-a öabalsam, Baume du Canada (Gall.). Canada Turpentine. Ist der Harzsaft mehrerer11 den Coniferae-Abietineae gehöriger Baume: Abies balsamea (L.) Mill., im Öst-ren Nordamerika, Abies Fraseri Lindl., in Pennsylvanien, Virginien und denegäanies, den man gewinnt, indem man die ansehnlichen Balsambeulen der Rinde an-°Mt und ausfliessen lässt.

o r - . Beschreibung. Zähflüssig, von dünner Honigkonsistenz, klar, hellgelb oder etwas^uiilich, von angenehm balsamischem Geruch und bitterem, etwas scharfem Geschmack.lo» d mit derZeit dunkler, verdickt sich, bleibt aber klar. Vollständig löslich in Chloro-fe * m , Essigäther, Benzol, Terpenthinöl, fast vollständig löslich in Aether und Schwefel-zal l ° fi ' m Petroläther zu 83,487,9 Proc, in Alkohol zu 9193,2 Proc. löslich. Säure-hl 8486,8. Jodzahl 180,4 236,07. Mit '/e des Gewichtes Magnesia usta vermengter «ickt er sich und wird schliesslich fest.

Spec. Gew. 0,998. Brechungsindex bei 1520° C. = 1,535.

Sestandtheile. 24 Proe. äth. Oel, 59,8 Proc. in Alkohol lösliches, 16,2 Proc. in kohol unlösliches Harz. Das ätherische Oel dreht links 29,66°, es enthält Bornyl-eetat und vielleicht Pinen. Spec. Gew. 0,8892.

Anwendung. In Amerika, England und Frankreich an Stelle des Terpenthins.eusserlich zu Pflastern etc., innerlich bei Erkrankungen der Bronchial- und Urethralschleim-aaut in Pillenform.

-Ferner als Kitt bei optischen Apparaten zum Aneinanderkitten von Linsen die da-

her

fische Präparate

vor starker Erwärmung zu schützen sind, ferner als Einschlussmittel für mikrosko-