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1 (1900)
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VIII
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Vorrede.

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Zweifelhafte Angaben wurden im Texte nach Möglichkeit vermieden.Wo irgend eine Angabe zu Zweifeln Veranlassung geben konnte, wurdendiese durch Beifügung der chemischen Formel, oder des specifischen Ge-wichtes oder des Procentgehaltes zu beseitigen versucht. Dadurch ge-winnen die gemachten Angaben ausserordentlich an Brauchbarkeit undZuverlässigkeit.

Bei der Auswahl des Stoffes war besonders der Gesichtspunkt maass-gebend, alles das aufzunehmen, was der Apotheker in der ihm gewöhnlichzur Verfügung stehenden Litteratur nur schwer oder mangelhaft oder garnicht auffinden wird, so dass in gewisser Beziehung die neue Bearbeitungdieses Handbuches eine kleine Bibliothek ersetzen dürfte.

Besondere Sorgfalt ist auch den modernen Arzneimitteln, dengalenischen Präparaten, Magistral-Vorschriften, Specialitätenund technischen Artikeln, überhaupt der pharmaceutischenNebenindustrie und den Beziehungen der Pharmacie zur Hygieneund zu den Gewerben zugewendet worden. Wo es nützlich erschien, istversucht worden, das Verständniss durch zusammenfassende Aufsätze zufördern, welche den gegenwärtigen Stand der betreffenden Fragen darstellen.

So glauben denn die Herausgeber in der Neubearbeitung des Hand-buches der pharmaceutischen Praxis das Beste gegeben zu haben,was sie vom Standpunkt der praktischen Pharmacie aus zu geben ver-mögen: die Erfahrungen ihrer und ihrer Mitarbeiter wissenschaftlicher undpraktischer Thätigkeit während eines Menschenalters.

Möchte auch die neue Bearbeitung von Hageb's Handbuch derpharmaceutischen Praxis dem Apotheker ein treuer und zuverlässigerBerather werden in seinem vielgestaltigen und verantwortlichen Berufe.

Breslau und Zürich, im März 1900.

B. FISCHER. C. HAKT WICH.