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Arzneimittel
Furunkulose-Sapalcol. Borsäure u. Zinkoxyd enthaltendes Sapalcolpräparat.Anwend.: Bei Furunkulose u. zu starker Schweißabsonderung. W.
Furunkulosin- (E. W.) Tabletten. Enthalten 80% stark enzymatisch unter-gärige Bierhefe, die mit Trypsin angereichert ist. Anwend.: Bei Furunkulose,Ekzem, Akne usw. Dos.: 3 Tabl. (zu je 0 - 8g) während der Mahlzeiten zu nehmen.Herst.: Diabetylin-G. m. b. H., Berlin-Südende. W.
Furun-Salbe. Zusammens.: Schwarzbraune Salbe'aus Ichthyol, Jod, Kalium-jodid, Terpentin, Terpentinöl u. gelbem Wachs, in Tuben. Anwend.: Zur schnellenReifung von Furunkeln u. Abszessen. Dos.: 2mal tägl. aufzustreichen. Herst.:Roland-Apotheke, E. Schoemann, Dortmund. W.
Fußschweißmittel.
Fußschweiß Streupulver: 1. Acid. salicylic. 3'0 g, Amyl. tritici100g, Tale, venet. 87 - 0 g. 2. Acid. salicylic. \'0 g, Alumen pulv. 4O0g, Tale,venet. 6O0 g. 3. Schweizer Pulver gegen Fußschweiß, Pulvis antisudorius:Alumen ust., Acid. boric, Amylum tritici, Tale, venet. aä 10 - 0o , ) Ol. Gaulthergtts. XX. 4. Alumen pulv. 15 - 0g, Tale, venet. ad 100 - 0g. — Vgl. auch Formo-form u. ähnl. Formaldehydpräparate, ferner Lenicet, Tannoform u. a.
Fußschweißsalbe findet hauptsächlich bei wundgewordenen FüßenAnwend. Hier werden Ungt. diaehylon Hebra oder 2%iger Salizyltalg häufigverwendet; in neuerer Zeit jedoch bedient man sich mehr u. mehr der Salben,die Formalin enthalten.
Fuß schweißwässer. Hier gebraucht man hauptsächlich 1—5—10%igeLsgn. von Alaun, Aluminiumazetat, Borsäure, Gerbsäure, Salizylsäure, Wein-säure, Zinksulfat usw., die meistens als Spezialitäten vertrieben werden. Auchverdünnte Formalinlsg. findet häufig Verwendung, ebenso empfiehlt manWaschen mit Spir. oder Franzbranntwein.
Vgl. auch Antihidrotika, S. 161. W.
Fußwarm. Gelbe, vaselinähnliche Salbe, die unter anderem Kampfer u.Formaldehyd enthält. Anwend.: Gegen kalte Füße u. erfrorene Glieder. Herst.:Hesse & Goldstaub, Fabr. ehem.-pharm. Präparate, Hamburg. W.
G
Gaba- (E. W.) Tabletten s. Wyberts Tabletten.
W.
Gadiodine. Jodlebertran. Anwend.: Bei Knochenkrankheiten. Herst.: Cruet,Paris. W.
Gadiol (E. W.). Wohlschmeckender Lebertran. Herst.: Vial & Uhlmann,Frankfurt a. M. W.
Lit.: Th. O. 1911, Nr. 7.
Gadol (E. W.). Lebertranemulsion aus 200 T. Medizinaltran, 180 T. Orangen-blütenwasser, 10 T. arab. Gummi, 5 T. Tragant, 20 T. Kalkwasser, 10 T.Kognak und OT T. Saccharin. Auch mit Zusätzen von Jodeisen, Jodkalzium,Creosotal im Handel. Herst.: Reitmeister & Mausert, Leipzig. Z.