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Arzneimittel
schweizerische Pharmakopöekommission von 1907 veranlaßt hat, die Extraetaduplicia nicht wieder aufzunehmen. Es erübrigt sich somit, die Vorschriftenfür diese Extrakte hier aufzuführen. Bu.
Extradigin. Tabletten zu Olg mit den wirksamen Bestandteilen der Fol.Digitalis. Anwend.: Als Herzmittel. Herst.: Höckert-Michalowsky. W.
Exudol. Salbe mit angenehmem Geruch, die Schmierseife, Ichthyol u. schmerz-lindernde Drogen (?) enthält. Anwend.: Bei Hautkrankheiten. Herst.: Fritz-Pezoldt. W.
Fabianol. Kleine Körnchen, die benzoesaures Natrium sowie Auszüge ausUva ursi u. Pichi enthalten. Anwend.: Bei Erkrankungen der Harnwege. Dos.:Tägl. 2—4 Teelöffel voll. Herst.: Orlando Rangel, Rio de Janeiro. W.
Fabri-Injektion (E. W.). Wässer. Flüssigkeit mit 0 - 08% Essigsäure, 0-16%Kalziumazetat, 0-18% Bleitannat, 0-32% Bleisulfat, 0'42% Tannin u. 0-68%Zinktannat. Anwend.: Bei Gonorrhöe. Herst.: L. Fabricius, Vohwinkel (Rhein-land). W.
Fabri-Seife, Ulla-Seife (E. W.). Eine graue, weiche, salbenartige Masseaus 0'5 T. Sem. Cydoniae, 1'5 T. Alumen, 2 T. Bolus alba, 5 T. Lapis calamin.,8 T. Pulv. herbar., 15 T. Sulfur, 30 T. Sapo kaiin. u. 40 T. Acetum. Anwend.:Bei Krätze u. Hautjucken. Herst.: L. Fabricius, Vohwinkel (Rheinland). W.
Fabrol (E. W.). Enth. „Extr. Fabar. comp. u. Bromsalze". Anwend.: Bei
Neurasthenie, Epilepsie, Asthma, Gelenkrheumatismus usw. Dos.: Alle 3 Std.
1/2—I Eßlöffel voll auf 1 Tasse heißes W. W.
Fabrol B. Fabrol mit Zusatz von Kodeinphosphat u. diäthylbarbitur-
saurem Natrium. Anwend.: Als Beruhigungs- u. Schlafmittel. Dos.: Wie Fabrol.
Herst: Apoth. B. Rahnfeld, Gröba b. Riesa. W.
Faexalin (E. W.). Bräunliches Hefepräparat in Tabletten- oder Flockenform.Anwend.: Bei Hautkrankheiten, namentlich solchen, die auf Verdauungs-störungen beruhen. Dos.: Erwachsene 3mal tägl. 1 Kaffee- bis Eßlöffel volloder 2—3 Tabl. mit W. oder Milch;] Kinder 1 Teelöffel voll oder 1 Tabl.Herst.: Temmler. W.
Faexan- (E.W.) Tabletten aus reiner Medizinalhefe. Anwend.: Als Blut-reinigungsmittel, bei Akne, Furunkulose usw. Herst.: Fabr. ehem.-pharm.Präparate Dr. E. Blell, Magdeburg. W.
Faexase. (E.W.) Tabletten aus je 07g Faex medicinalis. Anwend.: AlsBlutreinigungsmittel, bei Furunkulose usw. Herst.: C. H. Burk, Stuttgart. W.
Faex medicinalis, Faex cerevisiae, Ferment um cerevi-siae, medizinische Hefe, Bierhefe. Ausgewaschene, entbitterte,untergärige Bierhefe, die bei einer Temperatur von höchstens 40° getrocknetu. dann mittelfein gepulvert ist. Sie besteht aus einzelnen, rundlichen odereiförmigen Zellen von 8—10 ;x Durchmesser. Eigensch.: Hellbraunes Pulver voneigenartigem Geruch u. Geschmack, das feuchtes Lackmuspapier schwach rötet.Prüf.: Medizinische Hefe darf nicht widerlich oder faulig riechen oder schmecken.Sie darf in Jodlsg. nur vereinzelt blauschwarz gefärbte Teilchen zeigen (Stärke);in A. dürfen sich keine Kristalle erkennen lassen (Zucker), in Wässer. Methylen-blaulsg. (1 + 999) darf sich höchstens der zehnte Teil der Zellen blau färben(tote Hefezellen). Zur Pillenbereitung darf nur eine 2 Std. lang im Trocken-