Relativitätstheorie
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Der Körper hätte dann die Energie
Eo
m
. c-
f
v*
oder die Energie wie ein mit der Geschwindigkeit v bewegter Körper von der
F oMasse m -\ ---------. Das heißt: Nimmt ein Körper die Energie E o auf, so wächst
seine träge Masse um
Eo
die träge Masse eines Körpers ist nicht konstant,
sondern verändert sich entsprechend seiner Energieveränderung. Der Satzvon der Erhaltung der Masse eines Systems fällt mit dem Satz von der Er-haltung der Energie zusammen und gilt nur, solange das System keine Energieaufnimmt oder abgibt.
Die Relativitätstheorie gestattet auch, in einfacher Weise, die Einflüsseabzuleiten, welche das Licht der Fixsterne durch die Bewegung der Erde gegenjene Fixsterne erfährt. Die so berechneten Einflüsse stimmen mit der Erfahrungüberein, Bekanntlich wandern die Fixsterne scheinbar infolge der Erdbewegungum die Sonne (Aberration) und beeinflußt die Radialkomponente der Relativ-bewegungen der Fixsterne gegen die Erde die Farbe des zu uns kommendenLichtes. Dieser Einfluß bewirkt eine kleine Verschiebung der Spektralliniendes von einem Fixstern kommenden Lichtes gegenüber der spektralen Lageder gleichen, mit einer irdischen Lichtquelle erzeugten Spektrallinie (Doppler-sches Prinzip).
Wir haben oben bereits gesehen, daß die Ereignisse in einem Koordinaten-system festgehalten werden können mit Hilfe der Koordinaten x, y, z und t,und daß sie sich auch mit Hilfe der L o r e n t z - Transformation in ein anderesKoordinatensystem übertragen lassen durch die Koordinaten x', y', z' und t',also unter Änderung der Raum-Zeit-Größen. Der Raum ist ein dreidimensionalesKontinuum, in dem man mit Hilfe der 3 Koordinaten x, y, z die Lage eines.Punktes genau beschreiben kann. Die Welt des physikalischen Geschehenswird durch die Zeitkoordinate vierdimensional. Durch die Relativitätstheorieist die vierdimensionale Betrachtungsweise der Welt gegeben, da ja durch dieTheorie im Gegensatz zu der bisherigen physikalischen Auffassung die Zeitihre Selbständigkeit verliert. Die Darstellung der Welt als ein vierdimensionalesKontinuum ist auf Minkowski zurückzuführen. So wird die Physik auseinem Geschehen im dreidimensionalen Raum ein Sein in der vierdimensionalen„Welt". Die absolute Zeit der klassischen Physik, die von der Lage und demBewegungszustand des Bezugssystems unabhängig ist, gibt es für Einsteinnicht mehr.
Die spezielle Relativitätstheorie bezieht sich nur auf eine geradlinig gleich-förmige rotationslose Bewegung, wie wir uns eine solche im fahrenden Eisen-bahnwagen verkörpert haben. Nicht wurde behauptet die Gleichwertigkeitaller Bezugskörper K mit Bezug auf die Formulierung der Naturgesetze. Wirwollen nun zum a 11 g e m e i n e n R e 1 a t i v i t ä t s p r i n z i p übergehen.Es ist die Behauptung: „Alle Bezugskörper K, K' usw. sind für die Natur-beschreibung (Formulierung der allgemeinen Naturgesetze) gleichwertig, welchesauch deren Zustand sein mag." Denken wir uns in den gleichförmig fahrenden