VIII. Tuber — Trüffeln.
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Linien marmoriert, riecht aromatisch. Mikroskopisch vonvoriger Art nicht verschieden. Unter Laubhölzerii spät.(Rheinland, Baden, Elsaß, Westpreußen.)>19i T. macrösporuni (Vitt.) Rheinische Trüffel. Schwarz bis rost-braun, mit kleinen abgef lacht-pyramidalen Warzen,oder vieleckigen Feldern, knollig 2—3 cm, innen beiReife braunpurpurn: oder graubraun mit erst weißen,später bräunlichen Adern durchsetzt. Schi, gewöhnlich nurmit 1 — 2 sehr großen Sporen. Sp. elliptisch 40—80/30—35 fimit engmaschigem Netzwerk, dunkelbraun. AmGrunde der Stämme in Gebüschen, 8—12, oft wenig ein-gesenkt. (Rheingau, Herzogtum Anhalt.) Eßbar, doch zähund minderwertig.
20. T. brumäle (Vitt.) Wintertrüffel. Reinschwarz, mit rundlich-eckigen, flacheren, schwachsinnigen, in der Mitte oft ver-tieften, kleineren (3 mm) und gedrängteren Warzen,fast kugelig 3—8 cm, oft höckerig-grubig, innen grau-schwarz, von dunkleren und weniger zahlreichenweißen Adern fast radienartig durchzogen, riechtweniger aromatisch. Schi, fast kugelig mit 1 — 6 mit der An-zahl an Größe abnehmenden Sporen. Sp. elliptisch 21—42/17 —28 n, mit spitzen Stacheln dicht besetzt, braun.Am Grunde alter Laubstämme in Nestern. 11 — 2. (Baden,Elsaß, Böhmen). Michael II. 88 (14).
21. T. melanösporum (Vitt.) Perigord-Trüffel. Schwarzviolettoder rotschwarz., mit rundlich-eckigen schwachsinnigen,punktförmig-vertieften, kleinen flachen Warzen, fast kugelig3—9 cm, innen violettschwarz oder tief braunrot,mit schwarzen und weißen rötgerandeten glänzenden Adern,stark duftend. Schi, fast kugelig, meist mit 3 — 4 Sporen.Sp. elliptisch 36—48/18—22 y., mit spitzen Stacheln dichtbesetzt, schwarz. Besonders unter Eichen, seltener unteranderen Laubbäumen unterirdisch. 11 — 2. (Baden, Elsaß.JGesuchteste und teuerste aller Trüffelarten. Gramberg IL 45
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b) Peridie blaß, fast glatt.
22. T. (Choirömyces) maeandriformis (Vitt.) Deutsche Trüffel.Bräunlichgelb bis braun, glatt aber oft rissig-gefeldert,knollenförmig 4—10 cm, einer Kartoffel ähnlich, gewöhnlichan Basis faltig-zusammengezogen, innen weiß, später vongedrängten, vielfach verschlungenen braunen Aderndurchzogen, zähfleischig, riecht anfangs schwach aro-matisch, zuletzt fast zwiebelaritig. .Schi, keulig, achtsporig.Sp. blaßgelblich, kugelig 17 —22 u, mit stachelartigen,weitläufig-stehenden Stäbchen besetzt. Im Laub- und Nadel-wald, meist flach unter der Erde. 6—10. (Hessen-Nassau,
• Thüringen, Franken, Schlesien, Ostpreußen, Böhmen.) Wenigerwertvoll als die schwarzen Trüffeln. Michael II. 83 (16).
23. T. magnatum (Pico) Italienische Trüffel. Weißgelb oder•• ockergelb, oft in grünlich neigend, fast glatt, eckig-