V. Balsamia. — VI. Geöpora. — VII. Pachyphloeus. 307
12. G. sphaerica (Tul.) Kugelige Blasentrüffel. Braunschwarz,grobwarzig, kahl, fast blasenförmig 1 —1,5 cm, voneiner weiten Höhlung durchsetzt, bisweilen fastleer, am Grunde mit rostbraunem langem Mycelschopfe,innen weißbräunlich, nur am Grunde mit gewundenenFalten, geruchlos. Sp. kurzelliptisch 30—36/24—28 ^ mithalbkugeligen Warzen dicht besetzt, farblos. Steht der vorigenArt sehr nahe. In lichten Laubwäldern. 7 — 9. (Hessen-Nassau.)
18. G. hispidula (Berk.) Haarige Blasentrüffel. Schwarz, klein-warzig, mit rotbraunen filzigen Haaren überzogen,kugelig 1 cm, eine einfache Hohlkugel darstellend mitrundlicher oder länglicher Öffnung und braunem faserigemWurzelschopf, innen braunschwarz-berindet, ohne Falten,riecht schwach. Sp. elliptisch 28—35/19 — 28 |x, mit ab-geplattet-halbkugeligen oder abgestutzt-konischen Warzendicht besetzt. In der Humusschicht sandigen Waldbodens.9—10. (Hessen-Nassau, Hannover, Baden, Schlesien.)
Y. Balsamia (Titt.) Balsamtrüffel.
14. B. vulgaris (Vitt.) Balsamtrüffel. Rostbraun, zartwarzig oderfast glatt, knollenförmig 2—3 ein, meist runzeligfaltig, wurzel-los, gänzlich geschlossen, innen weißlich mit kleinen rund-lichen oder labyrinthischen, nicht nach außenmündenden Hohlräumen, die mit dem Hymenium aus-gekleidet sind, jung fast geruchlos, überreif stark riechend,fast widrig, eßbar. Schi, keulenförmig, achtsporig, Sp. 25—42/10—18 jx, glatt, farblos. In Parkanlagen, Buchenwäldern.9—12. (Im Aupark bei Cassel.)
Tl. Geöpora (Fisch.) Löchertrüffel.
15. (J. Michaelis (Fisch.) Löchertrüffel. Weißlich oder gelbbräun-lich, zart behaart, rundlich-knollig 3—5 cm, mit derbendarmartigen Wülsten, innen mit weiten gewundenenGängen und Falten durchsetzt, deren weißliche Wan-dungen mit der aus Schläuchen und Paraphysen bestehendenFruchtschicht bekleidet sind. Im Nadelwald am Grunde derStämme, mit dem Scheitel hervorragend, von Juni ab. (Vogt-land, Erzgebirge, Thüringen.) Michael III. 215 (15).
TU. Pachyphloeus (Tul.) Kratertrüffeln.
Fruchtkörper rundlich, am Scheitel mit kraterartiger stumpf -gerandeter Vertiefung, innen von zweierlei Adern durchzogen,die einen lebhaft gefärbt, die anderen dunkler. Schläuche
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