IV. Herieium — Stachelkeulen.
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körper hat einen Durchmesser von 20—30 Zentimeter, dieAste sind 10—15 mm dick, nach allen Seiten sich kurz ver-ästelnd. Das Fleisch ist weich-zählich, schmeckt schwachrettichartig, ist eßbar. Sp. rundlich 4—5/3—4 \x. An ge-tauten Laub-Stämmen und Scheitholz, seltener an Nadel-hölzern. Michael III. 234 (31).
*'• Dr. cäput ürsi (Fr.) Ästiger Stachelbart. Ein hängender,'n die Länge gezogener, nach der Basis etwas verjüngter,bis 15 cm langer, 6—8 cm dicker, geschlossen-fleischigerKern trägt an seinem ganzen Umfang kurze, höchstens2—3 cm lange, korallenartig-verzweigte Äste, die in lange,fast pfriemliche, abwärts gebogene Stacheln übergehen.Der bis kopfgroße Fruchtkörper ist weiß, im Alter gilbendoder bräunend. Das Fleisch ist blaß, saftlos, elastisch, flockig-weich, aber zäh, kaum empfehlenswert. An gefällten Stämmen
. und Scheitholz, sogar in Kellern. Fries, Ic' Tf. 7.
£*• Dr. erinaceus (Bull.) Knolliger Stachelbart. Ein ungerandeter,normal herzförmiger, aber auch rundlicher oder ovaler, hintenoft stielig-ausgereekter, fast hängender, derber, fleischigerKnollen ist bartartig ringsum und unmittelbar mitsehr langen (3—5 cm) niederhängenden, gleieh-'angen Stacheln besetzt. Der 15—20 cm im Durchmesserhaltende Fruchtkörper ist weißlich, nimmt aber im Altereine gelbliche oder fuchsige Färbung an. Das Fleisch ist weiß,zählich, etwas faserig und hat einen starken Pilzgeruch, sollaber sehr schmackhaft sein. Sp. rundlich 5 — 6 u.. In Spaltenund Höhlen kranker Laubbäume, Eichen, Buchen. Lenz
4 Tf. 16 , 6 3.
t a ' Ur. Schiedcrmaycri (Heufler) Knotenförmiger Stachelbart.Unter der Binde kranker Apfelstämme bilden sich form-lose bis meterlange schwefelgelbe +'leischige Massen, die andie Oberfläche hervortretend, fleischrötliche oder fuch-sige, stalaktitenartig-höckerige, mehr oder wenigerdicke formlose Krusten bilden, welche gleichfarbige,1 — 2 cm lange, pi'riemliche, bisweilen zusammengedrückte,hängende Stacheln tragen. Fl. schwefelgelb, krümelig,innen voll Höhlungen. Sp. kurzelliptisch 5— 6/3—4 [j., glatt,farblos.
IV. Herieium (Pers.) Stachelkeulen.
Slei,
ejsehige, einfach-keulige oder korallenartig-verästelte Frucht-körper, die sich oben in aufgerichtete divergierende,nicht abwärtshängende Stacheln teilen. Selten und wenigb ek ann t.
" jT\ hystrix (Pers.) Stachelschweinchen. Ein kurzer, zylin-drischer, aufgerichteter, nicht verästelter, weißer Strunkteilt sich in lange, aufgerichtete, divergierende, sehr gedrängte,*eiße, ausgestopfte Stacheln. An Stämmen, in Italien.
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