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Vademecum für Pilzfreunde : Taschenbuch zur bequemen Bestimmung aller in Mittel-Europa vorkommenden ansehnlicheren Pilzkörper mit 4 Bestimmungstafeln und Zitaten bekannten Bildwerke
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II. Pleürodon Stachelseitlinge.

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a) Gestielte Fruchtkörper auf Ästen oderZapfen.

27. p], auriscalpius (L.) Ohrlöffel. H. kastanien-zimmtbraun mithellerem Rande, zart borstig, nierenförmig 1 2, dünn, lederig.St. braunschwarz, abstehend-borstig, seitlich aberaufrecht, schlank 46/2 3, innen schwärzlich. Steh, grau-weiß, zuletzt braun, 23 mm lang. Sp. rundlich 34 ja,glatt,farblos. In eingesenkte Kieferzapfen mit häutig-faserigem Wurzelgeflecht eingewachsen. Gramberg II.28, 2.

28. PI. luteolus (Fr.) Spateiförmiger Stachelseitling. H. gelblich,glatt, kahl, nieren- oder spateiförmig 34, fleischig. St.gleichfarbig, seitlich, kurz, dick. Steh. blaß. Rasig aufdürren Ästen von Prunus padus.

29. PI. pusillus (Brot.) Weißer Stachelseitling. H. schneeweiß,öfter mit fädigen fleischrötlichen Zonen, glatt, seidig, becher-,nieren- oder spateiförmig 1 3, fast häutig, zäh. St. weiß,zottig, schlank, exzentrisch, seitlich oder verkümmert. Steh.weiß, zart, kurz. Auf dürren Haselnußästen.

b) Stiellose aber hütige Fruchtkörper.

oc) Dachziegelig-gehäuft, fleischig-schwammig.

^0. PI. cirrhätus (Pers.) Dorniger Stachelseitling. H. weiß, mitStich in orange, auch oberseits mit zerstreut-stehen-den, niedergebogenen, sterilen Stacheln besetzt,fast muschelförmig 47, mit eingebogenem gewimpertemRande, fleischig, viele dachziegelig-zusammenfließend. Steh.weiß, werden rötlich, 1015 mm lang, gekrümmt, zählich.PI. weißlich, weich, eßbar. Sp. rundlich 34 [X, glatt, farblos.Besonders an Buchenstämmen, oft massig-verwachsen.

®l« PI. diversidens (Fr.) Zähniger Stachelseitling. Dem vorigensehr ähnlich, aber kaum rasig, fast gestielt, mit dreiverschiedenen Stachelformen. H. weiß, oberseits mitverschieden-gestalteten, eingeschnittenen, aufgerichteten Zähnendicht besetzt, am Rande durch keulenförmige Stacheln ge-säumt, auf der Unterseite mit normalen, pfriemlichen , un-geteilten, weißlichen Stacheln. An Birkenstämmen. Ob essich um eine verschiedene Art handelt, bleibt festzustellen.Krombholz Tf. 51 (812).

*** PI. septentrionälis (Fr.) Riesen-Stachelseitling. H. blaß, fastnackt, flach 515, mit geradem, scharfem, schwärzendemRande, dick, treppenförmig übereinanderstehend und zueinem dicken bis kopfgroßen Körper zusammen-fließend. Steh, blaß, bis 12 mm lang, sehr gedrängt. PI.weiß, mit gleichfarbigen konzentrischen Zonen, fleischig-

lederig, verhärtend. Fries, Ic. Tf. 9.

"«PI. fülsjens (Fr.) Fuchsiger Stachelseitling. H. orange-fuchsig, durch weiche zarte, nach dem Rande hin angedrückteFasern rauhheh, hinten ausgereckt, nach vorn erweitert 45/57j wellig oder gelappt, fleischig, meist 24 Hüte däch-^icken. Vademecum. 16