230 Löcherpilze — Traineteae.
dreieckig, bis 2 cm dick. P. fuchsig, stumpf, fast entferntvoneinander, mittelweit, rundlich. Subst. fuchsig, korkig-holzig. Von Hennings an Buchenstümpfen, Eichbretterttund Pfählen wiederholt beobachtet.
VIII. Daedälea (Pers.) Wirrlinge.
Ungestielte korkig-lederige saftlose Pilze, deren homogenes Fruchtlager aus labyrinthisch-gewundenen Gängen besteht. Wohlgibt es auch Polyporusarten, deren Fruchtlager zuletzt laby-rinthisch wird: sie sind durch die anfangs saftig-fleischigeSubstanz der Fruchtkörper, durch die heterogene Substanz»oft schon an der verschiedenen Färbung der Röhrenschichtunschwer zu unterscheiden.
a) Substanz korkig-holzig, dick.
167. D. quercina (L.) Eichen-Wirrling. Gramberg II Tf. 2. H.** holzfarbig, bräunlich, blaß, runzelig-uneben, undeutlich-
gezont, fast kahl, ansitzend-halbkreisförmig 5—15/5—8,flach mit scharfem Rande, hinten oft sehr dick. Das holz-blasse Fruchtlager besteht aus weiten labyrinth-förmig-gewundenen Gängen, deren stumpfe Wändefast ästig-lamellig erscheinen. Subst. blaßkorkfarbigund korkartig-elastisch, saftlos. An und auf Eichstümpfenund an verarbeitetem Eichenholze, meist dachziegelig-gehäuft. Bildet oft formlose knollige Massen, die ganz voalabyrinthförmigen Gängen durchzogen sind. Michael III-248 (45).
168. D. cinnabärina (Secr.) Bunter Wirrling. H. durch ver-schiedenfarbige bräunliche zinnoberrot-abge-grenzte Zonen bunt, höckerig-gezont, sammetig, mitweißem flockigem Rande, halbiert 3—5, niedergedrücktmit herablaufender Basis. Fruchtlager weißbereift, zuletztrötlich, schwarzgefleckt, dicht-labyrinthförmig. Subst. weiß»korkig. An Nußbäumen, dachziegelig-verwachsen, bis jetztnur einmal in der Schweiz beobachtet. Vgl. 161.
169. D. confrag'ösa (Bolt.) Ziegelbrauner Wirrling. Bolton Tf. 160.H. rotbraun-dunkelbraun, einfarbig, undeutlich ge-zont, rauh, halbkreisförmig 4—6/4—6, auch fast knollig»2—5 cm dick. Fruchtlager graubereift, zuletzt rotbraun,erst löcherig, dann enge labyrinthisch-verbogen 9Gänge bildend. Subst. holzfarbig-rostbraun, korkig-holzig-An Laubhölzern, besonders Weiden. (Tram. Bulliardi ?)
170. D. cinerea (Fr.) Aschgrauer Wirrling. Fries Tf. 182 Fg. 2.H. aschgrau mit wenigen fast gleichfarbigen breiten Zonen»filzig, halbkreisförmig 4—8, fast wellig, 2—4 cm dick-Fruchtlager weiß oder grau, teils löcherig, teils aus enge»
. sehr langen, verbogenen, labyrinthisch-verschlungenen Gänge»bestehend. Subst. blaß, korkig-holzig. Besonders analten Buchenstämmen.
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