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OH
ai-ös-Dioxynaphthalin
c
OH
Juglon
CO
Inosit'), C 6 H 12 0 6 (Nucit, Phaseomannit, Meso-Inosit, Dambose),kristallisiert aus Wasser, je nach der Temperatur der Lösung, mitzwei Molekülen Kristallwasser in großen, süßschmeckenden Kristallenoder wasserfrei in drusenförmig vereinigten feinen Nadeln. Wasser-frei schmilzt Inosit bei 225°, im Vacuum destilliert er bei 319° un-zersetzt. Er verbindet sich nicht mit Phenylhydrazin, ist durch Hefenicht vergährbar, reduziert Fehlingsche Lösung nicht, wohl aberammoniakalische Silberlösung. Seine Konstitution entspricht der Formel:
OH
H / C ?H
HO—C
^C—OH
HO-a
•C-OH
HX CH H
OH
Inosit
(Hexahydrohexaoxybenzol)
(Cyklohexanhexol 2 ))
') Tanret und Villi er s, Compt. rend. 84 (1877) 393; Ann. chim. phys.[5] 23 (1881) 389. Literaturzusammenstellung siehe Meyer-Jacobson, Lehrbuchd. organ. Chem., Leipzig 1902, II, S. 807. Aschan, Chemie der alieyklischen Ver-bindungen, Braunschweig 1900, S. 645. Meillere, Journ. d. Pharm, et d. Chim.[6] 28 (1908) 289.
Außer dem gewöhnlichen, inaktiven, nicht spaltbaren Inosit sind zwei optischaktive Formen und die racemische Form bekannt.
In Form des Methyläthers findet sich der i-Inosit als Bornesit im Kautschukvon Borneo, der Dimethyläther bildet den Dambonit im Kautschuk von Gabon.
2 ) Der dem Cyklohexanhexol entsprechende fünfwertige Alkohol, das Cyklo-hexanpentol ist in seiner rechtsdreheuden Form der Quereit der Eicheln, die links-drehende Form ist in Gymnema sylvestris (Power und Tutin, Chem. Centralbl.1904, I, 1604) aufgefunden worden.