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Grundriß der Pharmakochemie
Entstehung
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532
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OH

ICH C

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CH COHC^ \Z \}E

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HC

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/Cs

C

CH

CH

HC,

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xCx

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OH

ai-ös-Dioxynaphthalin

c

OH

Juglon

CO

Inosit'), C 6 H 12 0 6 (Nucit, Phaseomannit, Meso-Inosit, Dambose),kristallisiert aus Wasser, je nach der Temperatur der Lösung, mitzwei Molekülen Kristallwasser in großen, süßschmeckenden Kristallenoder wasserfrei in drusenförmig vereinigten feinen Nadeln. Wasser-frei schmilzt Inosit bei 225°, im Vacuum destilliert er bei 319° un-zersetzt. Er verbindet sich nicht mit Phenylhydrazin, ist durch Hefenicht vergährbar, reduziert Fehlingsche Lösung nicht, wohl aberammoniakalische Silberlösung. Seine Konstitution entspricht der Formel:

OH

H / C ?H

HOC

^COH

HO-a

C-OH

HX CH H

OH

Inosit

(Hexahydrohexaoxybenzol)

(Cyklohexanhexol 2 ))

') Tanret und Villi er s, Compt. rend. 84 (1877) 393; Ann. chim. phys.[5] 23 (1881) 389. Literaturzusammenstellung siehe Meyer-Jacobson, Lehrbuchd. organ. Chem., Leipzig 1902, II, S. 807. Aschan, Chemie der alieyklischen Ver-bindungen, Braunschweig 1900, S. 645. Meillere, Journ. d. Pharm, et d. Chim.[6] 28 (1908) 289.

Außer dem gewöhnlichen, inaktiven, nicht spaltbaren Inosit sind zwei optischaktive Formen und die racemische Form bekannt.

In Form des Methyläthers findet sich der i-Inosit als Bornesit im Kautschukvon Borneo, der Dimethyläther bildet den Dambonit im Kautschuk von Gabon.

2 ) Der dem Cyklohexanhexol entsprechende fünfwertige Alkohol, das Cyklo-hexanpentol ist in seiner rechtsdreheuden Form der Quereit der Eicheln, die links-drehende Form ist in Gymnema sylvestris (Power und Tutin, Chem. Centralbl.1904, I, 1604) aufgefunden worden.