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CH /OC 12 H 21 0 10HC / \c—CH
i !l \cn
HCL /CR
Amygdalin(Mandelsäurenitrildiglukose)
ßCeHnOg
+ H 2 0 = C 6 H 5 ~CH 4- C 6 H 12 0 6
^CN
Mandelnitrilglukosid
Maiidelnitrilglukosid')
ch m
HC-/ ^C-CH
I JL \0CH-CHÜH-CH0H—CH—CHOH—CH 2 0H
CH
bildet farblose, bitter schmeckende Nadeln, welche bei 147—149°schmelzen und sich in Wasser, Alkohol und Aceton sehr leicht lösen.Durch Emulsin wird es in Glukose, Benzaldehyd und Blausäure zerlegt.
') Maiidelnitrilglukosid wurde von Herissey aus den Zweigen von CerasusPadns JDelarb. dargestellt (Journ. d. Pharm, et d. Ohim. 26 (1907) 194.
Isomer mit dem Maiidelnitrilglukosid ist das von Herissey (Journ. d. Pharm.et d. Ohim. 1906 5) aus den frischen Blättern von Prunus Laurocerasus isoliertePrulaurasin und das von Danjou (Arch. d. Pharm. 245 (1907) 205) aus Sambueus-blättern dargestellte Samb uni grin. Eine Oxyverbindung stellt das in Sorghumvulgare (Dunstan und Henry. Chem. News. 85 (1902) 301) und in einigenPanicum-Arten (Briinnich, .Journ. ehem. Soo. 1903 788) aufgefundene Dhurrindar, welches durch Emulsin und verdünnte Säuren in Glukose, Blausäure undp-Oxybenzaldehyd gespalten wird.
Von anderen Blausäure abspaltenden Glykosiden sei das, aus Phaseoluslunatus isolierte Ph aseolunatin (Dunstan und Henry, Proc. royal. soc. Lond.72 (1903) 285) erwähnt, welches die Struktur
CH,. ^OCeHnOs
/°\CH 3 / \ON
besitzt und bei der Hydrolyse in Blausäure, Glukose und Aceton zerfällt. Diegleichen Spaltungsprodukte liefert ein in den Blättern von Thalictrumaquilegif oliu m enthaltenes Glykosid (van Itallie, Journ. d. Pharm, et d. Chim.1905 337).
Eine Zusammenstellung Cyanwasserstoff liefernder l J flanzen siehe Greshoff,Arch. d. Pharm. 244 (1906) 397, 665 (vgl. ferner Eichinger, Blausäure abspaltendeGlykoside und Blausäure in den Pflanzen. Pharm. Ztg. 52 (1907) No. 15, S. 146).