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Essigsäureanhydrid und Natriumacetat auf Pyrogallolaldehyd x ) (vgl.S. 391) oder durch Einwirkung von konzentrierter Schwefelsäure aufein molekulares Gemenge von Pyrogallol und Äpfelsäure 2 ). Dabeizerfällt die Äpfelsäure unter dem Einflüsse der Schwefelsäure vorerstin Ameisensäure (bzw. Kohlenoxyd und Wasser) und den Halbaldehydder Malonsäure (vgl. S. 392):
CHOH-COOH
I
CH 2 —COOH
Äpfelsäure
,0
HCOOH +
C<
CH
WC/ Vi—OH
,0
CH 2 —COOH
Ameisensäure Halbaldeliyd der Malonsäure
C—CHOH—CH 2 —COOH
HC^ \C0H
HC^ yC— OH -f C = HC,
c |\e
CH 2 —COOH
,COH
C
OH
Pyrogallol
llalbaldehyd derMalonsäure
OH
Trioxyphenylmilchsäure
OH H
C—CH ----- CH—COiOH
HC^ Nj-0;H
HC h— OH
\ /
c
I
OH
Trioxphenylmilehsänre
= 2H 2 0 +
C—CH=CH-COHo/ \c_0--
HC. X
,C—OH
C|
OH
Daphnetin
*) Gattermann und Köbner, B. 32 (1899) 287. Pyrogallolaldehyd entstehtdurch Einwirkung von Salzsäuregas und Cyanwasserstoff auf Pyrogallol in ätherischerLösung bei Gegenwart von Aluminiumchlorid oder Chlorzink. Über den Verlauf derReaktion vgl S. 267.
Pyrogallol erhält man aus Gallussäure (siehe bei Gallae) durch Erhitzenauf 200—210°:
/(OH).C 6 H 2 / == 0 6 H 3 (OH) 3 + C0 2
\COOHGallussäure Pyrogallol
2 ) Pechmann, B. 17 (1884) 929.