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Grundriß der Pharmakochemie
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Das spez. Gewicht beträgt 0,8825 (22,5°). Die Giftwirkung ist un-gefähr 18 mal stärker als diejenige des Coniins.Es besitzt die StrukturCH 2

H^C 7

H 2 C.

C-

- CH 2 CH 2 CH Ä

H

f-Couiceina, n-Propyltetrahydropyridin

und kann dargestellt werden aus Chlorconiin und aus Bromconiin durchEinwirkung von Alkali 1 ).

* A&pfelsäure, C 1 H 6 0 B , (Monooxybernsteinsäure) gehört zu den ammeisten verbreiteten Pflanzensäuren. Sie besitzt die Struktur

CH 2COOH

CHOH COOHund ist in den Pflanzen als linksdrehende Modifikation enthalten.

Sie bildet zerfließliche Nadeln vom Schmelzpunkt 100° und istin Wasser und in Alkohol leicht, in Äther wenig löslich.

Wird sie längere Zeit auf 140150° erhitzt oder mit Natron-lauge gekocht, so bildet sich Fumarsäure

HOOC CH CH-COOH HCCOOH

+ H 2 0

OH H

HOOCCH

Fumarsäure

beim schnellen Erhitzeu auf höhere Temperatur entsteht Maleinsäure-

HCCO\anhydrid N); durch Reduktion geht sie in Bernsteinsäure

CH,

HC--COOH

CO--

CH,COOH

über.

!) Hofmann, B. 18 (1885) 111. Lellmaan, B. 22 (1889) 1001. DurchWasserabspaltung aus Oonhydrin und Pseudoconhydrin können verschiedene struktur-isomere Conicei'ne dargestellt werden.