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Durch Esteriflkation des Arecaidins mit Äthylalkohol statt mitMethylalkohol entsteht das Homarecolin.
CHRß/ \)—C00C 2 H B
H 2 Cx
•CH.
X N"
Homarecolin
Ouvacin, C fl H 9 NO,, (von Guvaca, altindische Bezeichnung derArecapalme) scheint in einigen Handelssorten das Arecain zu vertreten.Es bildet kleine farblose, glänzende, luftbeständige Kristalle, die inWasser leicht, in verdünntem Weingeist etwas schwerer löslich, inabsolutem Alkohol, Äther, Chloroform und Benzol unlöslich sind. Diewäßrige Lösung reagiert neutral. Gegen 265 ° färbt sich Guvacindunkel und schmilzt bei 271—272° unter Zersetzung. Mit Säurenbildet es gut kristallisierende Salze von saurer Reaktion, die inWasser und verdünntem Weingeist leicht, in starkem Alkohol schwerlöslich sind. Die Konstitution
CO
OC 7HG
S CH—CH, oder di e OC y
tautomere/CH 2 Form H 2 C X
NH
C-(OH)
X CH —CH 8xCH 2
bedarf noch der Bestätigung.
*-* Arecain, C, H,, NO.; -f- H. 2 0, bildet farblose, luftbeständige Kristalle,die in Wasser und verdünntem Weingeist löslich, in absolutemAlkohol, Äther, Chloroform, Benzol unlöslich sind. Bei 100° ver-lieren sie ihr Kristallwasser und schmelzen unter Aufschäumen bei213—214°. Die wäßrige Lösung reagiert neutral. Mit Säuren ver-bindet sich Arecain zu sauer reagierenden, kristallisierbaren Salzen.Arecain kann aus Guvacin dargestellt werden durch Methylierung,z. B. durch Erhitzen mit methylschwefelsaurem Kalium. Unter Zu-grundelegung der für das Guvacin vorgeschlagenen Struktur, kommtdem Arecain die Konstitution
Oesterle, Grundriß der Pharmakochemie. 2