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Schimpor:
beschuppten, axillären Stielchens ein; letzteres setzt sich aber aus einem unteren,blind endenden Stück (Primärsprösschen) und einem oberen seitlichen Secundär-sprösschen zusammen, welch letzteres mit einer einzigen aufrechten Samenknospeabgeschlossen ist. Der reife Samen ist von einem rothen, becherartigen Arillus(Fig. 377) umgeben.
Geographische Verbreitung. Die Taxaeem sind zum grössten TheileBewohner Ostasiens und der südlichen Halbkugel. — Giftig sind die jungenSprosse und die Samen von Taxus baecata. Der Arillus ist unschädlich.
Familie Pinaceae. Weibliche Bltithe zapfen artig, die Samen-anlagen an schuppenartigen Fruchtblättern und zwischen diesen ein-geschlossen zu Samen reifend; Samenschale trocken, ohne Arillus (Fig. 365,374, 378 bis 380).
Die Familie der Pinaceae umfasst alle unsere einheimischen Nadel-hölzer, mit Ausnahme der zwar häufig eultivirten, aber bei uns selten wild
wachsenden Eibe (Taxus baecata). Diemännlichen Blüthen sind kopfig odercylindrisch, häufig zu vielen vereinigt.Die weiblichen Blüthen bestehen meistaus einer spindelförmigen Achse mitzahlreichen spiralig geordneten ein-ander dachziegelartig deckcndenSchup-pen; beim Wachholder (Juniperus) undseinen Verwandten sind nur wenige,quirlig geordnete Fruchtblätter vor-handen. Letztere sind in manchen Gat-tungen einfach (Juniperus, Agathis);bei anderen sind sie mit einem schup-penartigen Auswuchs an der Oberseiteversehen; bei anderen noch (Abietoi-deen) sind zwei über einander befind-liche Schuppen vorhanden, von wel-chen die obere, die Fruchtschuppe,die Samenanlagen trägt und sich ausder Achsel der unteren, der Deck-schuppe, erhebt (Fig. 367).
Bei dieser Darstellung sind diebeiden Schuppen der Abietoideen alsTheile eines tiefgespaltenen Blattes, etwa einem fertilen Ojikioglossum-BlsMe ver-gleichbar, aufgefasst worden. Bei Agathis würde alsdann der ursprüngliche Zu-stand, in den Auswüchsen der Schuppen bei den Taxodioideen und Araucariader erste Beginn der Spaltung, bei Abietoideen die vollendete Spaltung vorliegen.Andererseits hat man auch die Fruchtschuppe als abgeflachten Zweig, als Cla-dodium in der Achsel eines Deckblattes aufgefasst und seine fortschreitendeVerschmelzung mit dem Deckblatt bei den Taxodioideen und Araucaria an-genommen.
Die Samenanlagen entspringen meist in Zwei-, selten in Ein- oderMehrzahl dem Basaltheile der Oberseite des Fruchtblattes; bei den Cupres-soideae jedoch sind sie achselständig auf einer polsterförmigen Anschwellung.Bei Uebergang der Blüthe zur Fruchtbildung werden in der Begel dieSchuppen verholzt und es kommen dadurch die allbekannten Zapfen unsererNadelhölzer zu Stande. Seltener ist die Frucht beerenartig.
Unterfamilien: 1) Cupressoideae. Blätter gegen- oder quirlständig;Fruchtblätter einfach; Samenanlagen achselständig, aufrecht. Jumperus, Wach-
Fig. 377. Taxus baecata. Zweig mit reifenSamen. l /. 2 nat. Gr. — Giftig.