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Monocotyledoneae. Microspermae. Orchidaceae.
8 mm dick, sind mit zahlreichen, durch das Trocknen entstandenenLängsrunzeln versehen und tragen an dem dünneren unteren Endeeine vom Stiele herrührende Narbe, sowie an der Spitze die drei-seitige abgeschrägte Narbe der abgefallenen Blütenteile. Beim Auf-weichen in verdünnter Kalilauge erkennt man unterhalb der Spitzezwei Linien, in denen das Aufspringen der — gleichwohl aus dreiFruchtblättern hervorgegangenen — Frucht erfolgen würde. Auf demQuerschnitt (Abb. 83) sieht man in die einfächerigeFruchthöhlung sechs breitgegabelte Samenträger —von jedem Fruchtblatt zwei - hineinragen (o). Diebreiten Flächen der Fruchtinnenwand zwischen denSamenleisten sind mit Papillen (d) besetzt. Die zahl-reichen, kugeligen, glänzend schwarzen, höchstens0,25 mm im Durchmesser betragenden Samen sindin der trockenen Frucht von den Samenleisten abge-löst und liegen in einem braunen, fettigen Balsameingebettet.
Die Fruchtwandung besteht aus ziemlich dick-wandigen, etwas tangential gestreckten Parenehym-zellen (Abb. 84«) mit zahlreichen großen Raphiden-bündeln. Die inneren, an die Fruchthöhle an-
Abb. &). FructusVanillae. (Gilg.)
Abb.
3. Fructus Vanillae. Querschnitt, vergrößert, z Fruchtfleisch,st Aufspringstellen, o Samenträger, d Papillen.
Merkmaledes Pulvers
grenzenden Epidernuszellen sind z. T. zu langen, einzelligen, dünn-wandigen, plasinareichen, Balsam sezernierenden Papillenhaarenausgewachsen (Abb. 84 6). Die Samen (Abb. 84 II) sind winzigklein. Sie besitzen eine Samenschalenepidermis, welche aus großen,dickwandigen (auf der Außenseite stark verdickten, mit dünnerInnenwand versehenen) schwarzen Zellen besteht.
Charakteristisch für das Pulver sind: die winzigen Samen, bzw.
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