Teutschen Apokcckcn. 6
Honig etliche zeit vnvet fthret/i-bc^lttn/teßgleichen auch man cherley Ol sftücht / wie s er»nach inn tinrm besondttn rnUrschiedenencheildiß Bnchüns oder Tcutschm Apoteckcn/Kenugsamlichgemeldetwirdt. Die Alten l a-ben auch den Honig auß gewiss r erfahrungfürdie Fallend sucht gebrauchet: So man auchHonig neußt/nach dem man sich mit Wemyberladen Hat/leßt er solchen nicht v b«rsich steizen/das Haupt vnnd Hirn zu betrüben, Ho«yig bringet auch den verlornenAppetit oder lustzu der Spech wider /welche solchen durch vber«fiüsslgkeit kalter schleimiger Phlcgma-ischevfeuchte/vnnd vielen schädlichen Flüssen vcrlo«senßaben: Honig zercheilet die zehen Schleimvnd Koder/pnnd furdert denselbigcn zum au^«sverffen-
Hiemerck aucheinsonderlicheschädlichheivso dem Menschen vom Honig begegnet / nem«lich/DaS asse Speiß so damit bercyt wirdt/Hattdäuwigist / wo dann solche nicht wolge«däuwetwirdt/tringttfie verstopffung derie»temvndMiliztS.Wo anch einer i>eß Honig»zu viel brauchte/erweckerer Grind/Raud/vn»S chebigkeit der Haut, Weiter wirt de Honizßlt geschrieben/daß «rheylsam/nuy vnd gutsey»emHqlß vnndK^lrör/Keffnger geschwuW