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2. Organische Chemie 2. Abt. (1901)
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Kaliumalbuminat, Eisenalbuminat.

vorsichtig in verdünnter Kalilauge gelöst werden. Ausgehend von (lief 6Kaliumalbuminaten, lassen sich durch Umsetzung mit Metallsalzen eine gaDZAnzahl metallhaltiger Eiweissstoffe darstellen, die man mit dem gemeinsaffl elNamen der Metallalbuminate zusammenlagst. Von diesen MetallalD uminaten sind die von dem Eiereiweiss sich ableitenden am besten studirt.

Das Kaliumalbuminat: C 72 H us N 18 S0 22 -\- 2KOH(?) nach Liebei"kühn, bildet, nach, dem Auswaschen der anfänglich gebildeten Gallerte ( s ' eoben) mit kaltem Wasser, Lösen des Rückstandes in kochendem Alkohol uöFällen der Lösung mit Aether, ein weisses, amorphes Pulver, welches nä cdem Trocknen in Wasser und Alkohol nicht mehr löslich ist. Auf Zusa*von wenig Kalilauge löst sich das Kaliumalbuminat leicht in Wasser a uzu einer Flüssigkeit, die sich bei massiger Wärme oder im Vacuum ver 'dampfen lässt.

Als Eisenalbuminat, Ferrum albuminatum, findet eine Verbindungvon Eiweiss mit Eisenoxyd oder Eisenoxychlorid, deren Zusammensetzt 1 »»und Eigenschaften je nach der Bereitungsweise wechseln, eine arzneiU 0 "Anwendung. NachBiel bereitet man dasselbe, indem man 10 Thle. trocken eEieralbumins in 100 Thln. destillirten Wassers löst, die Lösung colirt, ß 12,4 Thln. Eisenchloridlösung von 1,480 oder 3,6 Thln. von 1,280 bis 1,282 spe cl 'Gewicht, welche zuvor mit dem zehnfachen Volum Wasser verdünnt &*mischt und die Mischung unter kräftigem TJmschütteln gelinde erwärmt, »eine ziemlich klare Flüssigkeit resultirt. Diese Lösung wird alsdann fiW 11 'bei gelinder Wärme zum Syrup eingedampft, letzterer in dünner Schicht aGlastafeln aufgestrichen und bei 35 bis 40° C. getrocknet. Die gelben "•mellen, in denen das Eisenalbuminat auf diese Weise erhalten wird, enthalt3,34 Proc. Eisen.

Nach Bernbeck-Friese dampft man 15 Thle. Eisenchloridlösun

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1,280 bis 1,282 specif. Gewicht im Wasserbade bis auf 10 Thle. einmischt die erkaltete Flüssigkeit innig mit 20 Thln. frischen Eiweisses.gebildete braungelbe Masse bringt man alsdann auf ein angefeuchtetestorium, presst sie mit den Häuden gut aus, wiederholt dies unter Zuskleiner Mengen Wasser so oit, bis alles überschüssige Eisenchlorid entfe rist, löst dann den Bückstand durch ein- bis zweitägige Maceration in Was 8welches mit einigen Tropfen Salzsäure angesäuert ist und führt die flltröLösung, wie oben erörtert ist, in Lamellenform über.

Liquor ferri albuminati wird in folgender Weise bereitet: 2000 g d eSlirten Wassers werden zum Kochen erhitzt und dann auf 50° C. abgek-ü' 11000 g hiervon werden hierauf mit 120 g Liquor ferri orychlorati Ph® 1germ. Ed. IV gemischt und hierzu unter Rühren eine durchgeseihte Lös» ovon 35 g zerriebenen, trockenen Eiereiweisses in 100 Thln. Wasser von 5°zugefügt. Obige Mischung wird dann genau mit verdünnter Natronlä(5 g Natronlauge von 15 Proc. und 95 g Wasser) neutralisirt, der entstandEisenalbuminatniederschlag mit ausgekochtem, auf 50° C. wieder abgekühltWasser durch Decantiren so lange aasgewaschen, bis das Waschwasser k eIChlorreaction mehr zeigt, und dann auf einem Colatorium gesammelt,abgetropften dicken Masse setzt man in einer tarirteu Flasche 3 g Na' 1lauge ') von 15 Proc. mit einem Mal zu, rührt langsam um, bis vollständeLösung erfolgt, fügt letzterer ein Gemisch aus 100 Thln. Zimmtwasseraromatischer Tinctur und 150 g Alkohol von 90 Proc. zu, und hierauf soWasser, bis die Mischung 1000 g beträgt.

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') E. Dieterich empfiehlt zur Erhöhung der Haltbarkeit einen Zusatz vonNatronlauge.

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