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Inklination.
Die drei Größen: Inklination i, Deklination z/ und Intensität §nennt man die drei erdmagnetischen Elemente.
A. Inklination.
1. Bestimmung mit dem Nadelinklinatorium.
Gebraucht wird: Nadelinklinatorium mit Libelle; einfache Bussolen-nadel, Hufeisenmagnet zum Ummagnetisieren.
Prinzip und Apparat. Eine stark und gleichmäßig magne-tisierte Stahlnadel von rhombischer Gestalt ist um eine horizontaleAchse drehbar und spielt mit ihren Enden über einem Teilkreise, derum eine vertikale Achse drehbar ist; sie kann vermittelst dreier Fuß-schrauben und einer Libelle eingestellt werden. Fiele die magne-tische Achse der Nadel genau mit der geometrischen zusammen undläge der Schwerpunkt der Nadel in der Mitte der Drehungsachse, sowürde der am Teilkreise abgelesene "Winkel direkt die Inklination iergeben, wenn die Nulllinie der Teilung horizontal läge und keineExzentrizitätsfehler vorhanden wären. Da diese Bedingungen aber immernur angenähert erfüllt sind, muß man mehrere Einzelbeobachtungenmiteinander kombinieren.
Übung. 1. Man stellt die Drehungsachse des Inklinatoriumsgenau vertikal. Dann muß die Libelle in jeder Stellung des Teil-kreises einspielen.
2. Man nimmt die Inklinationsnadel aus ihrem Lager heraus undstellt mit Hilfe einer einfachen langen Bussolennadel den Teilkreis inden magnetischen Meridian ein.
3. Man setzt die Inklinationsnadel wieder ein, läßt sie schwingenund beobachtet eine ungerade Anzahl von Umkehrpunkten der oberenSpitze (Mittel i[) und der unteren Spitze (Mittel i'{).
4. Man dreht nach einer etwa an der Wand angebrachten Marke(Mire) visierend den Teilkreis mit der Nadel um 180° herum (oder mitHilfe des Horizontalkreises, wenn das Instrument einen solchen besitzt)und bestimmt wieder die Einstellungen beider Nadelspitzen i'2 und i'' 2aus Schwingungsbeobachtungen.
5. Man magnetisiert die Nadel um, indem man sie aus dem Lagernimmt, an einem Ende dicht an der Drehungsachse anfaßt, und dasandere Ende etwa fünfmal an dem gleichnamigen Pole eines starkenHufeisenmagneten entlang zieht; dann kehrt man die Nadel um undstreicht das andere Ende etwa zehnmal am anderen Pole entlang, dannwieder das erste Ende am erst benutzten Pole fünfmal.
6. Mit der ummagnetisierten Nadel wiederholt man die vorigenMessungen und erhält die Mittelwerte i' s ig i\ i'i Das Mittel aus allen