Bestimmung mit dem Erdinduktor.
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acht Werten gibt einen von den oben genannten Apparatfehlern fastvollkommen unabhängigen Wert von i.
Fig. 357.
2. Bestimmung mit dem Erdinduktor.
Gebraucht wird: "Weberscher Erdinduktor; ballistisches Galvano-meter mit Fernrohr und Skala; kleine Bussole; Libelle.
Apparat. Der Erdinduktor besteht im wesentlichen aus einerSpule S, welche mittels einer Kurbel M um einen Durchmesser alsAchse gedreht werden kann. Der Kahmen, in dem die Achse sich dreht,ist selbst wieder um eine Achse LLdrehbar und kann dadurch hori-zontal oder vertikal gestellt werden.Um die Achse LL genau horizontalzu stellen, dienen drei Stellschrauben.Damit man immer genau um 180°dreht, sind an beiden Seiten desdie Spule tragenden Rahmens ver-stellbare Anschlage angebracht.
Prinzip. Wird eine zur Ebenedes magnetischen Meridianes senk-recht stehende Drahtspule, der ,Erdinduktor, um eine in dieser Meridianebene liegende horizontaleoder vertikale Achse gedreht, so werden die Kraftlinien des Erdfeldesgeschnitten und dadurch wird nach S. 503 eine elektromotorischeKraft induziert. Schließt man also an die Enden der Spule ein Gal-vanometer mit nicht zu leichten Magnetsystemen (die am besten wiebeim Multiplikator S. 402 ein astatisches System bilden) und großerSchwingungsdauer (ein „ballistisches Galvanometer", S. 460) an, soerhält man einen Strom und damit einen (ballistischen) Ausschlag amGalvanometer. Die im ganzen bei jeder Umdrehung etwa um 180°in Bewegung gesetzte Elektrizitätsmenge hängt nur von der Gesamt-zahl der dabei geschnittenen Kraftlinien und dem Widerstände desSchließungskreises, nicht aber von der Zeit ab, in welcher die Um-drehung ausgeführt wird, wenn dieselbe nur rasch im Vergleiche zurSchwingungsdauer der Nadel erfolgt. Der ballistische Ausschlagist auch davon unabhängig, in welcher Weise gedreht wird, ob erstlangsam, dann schneller, oder umgekehrt. Derselbe bietet daher einbequemes Mittel, eine Feldstärke zu messen. Man stellt die Ebeneder Induktionsspule zuerst senkrecht zur Kraftlinienrichtung, so daßmöglichst viele Kraftlinien durch ihre Windungen hindurchgehen.Dreht man sie dann herum, bis ihre Ebene den Kraftlinien parallelverläuft, so wird durch die Verminderung der umschlossenen Kraft-linien ein der Kegel S. 505 entsprechender Strom induziert, dreht manweiter, so entsteht bei der Vermehrung der Kraftlinienzahl der ent-