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Physikalisches Praktikum : mit 366 eingedrukten Abbildungen
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Abweichungen von dem Proportionalitätsgesetze.

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Bemerkung. Dies geschieht zweckmäßig in einem elektrischenOfen, dessen Temperatur in irgend einer Weise einwandsfrei bestimmtwird.

4. Bestimmung der elektromotorischen Kraft einesThermoelementes in absolutem Maße.

Prinzip. Nach dem Ohmschen Gesetze ist E = iW. Man er-mittelt den einer bestimmten Temperaturdifferenz entsprechenden Aus-schlag eines geeichten Galvanometers, einmal mit einem und dann ohneeinen vorgeschalteten Widerstand W t . Der unbekannte Widerstandvon Galvanometer, Thermoelement und Zuleitungsdrähten sei 1F 0 . DerAusschlag von einem Skalenteile des Galvanometers entspreche einemStrome von G Amperes. Bei einer bestimmten Differenz der Tem-peraturen t n und t 0 sei der Ausschlag ohne Einschaltung von ~W\ : s,mit Einschaltung von W, : s', dann ist

E = Gs n W 0 , E = Cs' n ( Wo + W 1 ),

also

E = C.W,

Wo = W,

Übung. Die Eichung des Galvanometers geschieht z. B.durch Einschalten desselben zugleich mit einem Milliamperemeter inden Stromkreis (vgl. S. 457). Die durch den Thermostrom erzeugtenAusschläge des Galvanometers werden bei verschiedenen Temperatur-differenzen gemessen, und zwar beobachtet man unter Benutzung einesKommutators (S. 395) die Ausschläge nach rechts und links und nimmtdas Mittel. Die Ausschläge werden mit und ohne Einschaltung desWiderstandes W } bestimmt.

Nach F. Kohlrausch ist für 1° Temperaturdifferenz die thermo-elektromotorische Kraft in Mikro(106 )-Volt:

Bi-Sb............. 100

Konstantan-Fe ........ 53

Patentnickel l )-Fe....... 45

Konstantan-Cu ........ 40

Xi-Fe............. 32

Patentnickel-Pt........ 28

Neusilber-Fe......... 25

Ni-Cu ............ 22

Pt-Fe............. 17

10 Proz. KhPt-Pt....... 10

Zur Messung tiefer Temperaturen verwendet man Kupfer-Kon-stantandrähte, welche bei 200° pro 1° Temperaturdifferenz der Löt-stellen 14,8 Mikro-Volt E.M.K. aufweisen.

l ) Legierung der deutschen Nickelmünzen.

Wiederaann-Bbort, Praktikum.

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