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der Natronlauge bestimmen zu können. Enthielte die Natronlauge ineinem Liter gerade soviel festes Natriumhydroxyd NaOH gelöst, als derobigen Gleichung entspricht (2 40 g) und hätten wir ebenso eine Schwefel-säure verwendet, die auf ein Liter genau 98 g (98 = Molekulargewichtder Schwefelsäure) reine Schwefelsäure enthält, so würde ein Liter oderirgendein anderer TthI der Natronlauge auch genau den gleichen Teilder verwendeten Schwefelsäure ausgeglichen haben.
Man versteht nun unter Einheitslösung eine solche Lösung, die dasin Gramm ausgedrückte Molekulargewicht eines Stoffes im Liter gelöstenthält.
Die Einheitslösungen läßt man aus einem Tropfenmesser zu der zuuntersuchenden Lösung fließen.
Die Einheitssalzsäure enthält also auf 1 Liter genau 36,47 g Salz-säuregas (HCl), die Einheitsnatronlauge 40 g festes Natriumhydroxyd,die y 2 Einheitsschwefelsäure 49 g reine Schwefelsäure (% Molekular-gewicht H 2 S0 4 ).
Bestimmung des Natriumhydroxydgehaltes einer Natronlauge.
In eine bestimmte Menge der Lauge gibt man einen Tropfen Lackmus-lösung und läßt dann solange von einer Einheitssäure zufließen, bis dieEarbe der Lösung in Kot umgeschlagen ist.
Angenommen es wären zum Ausgleich von 25 cem Natronlauge
42,5 cem Normalschwefelsäure verbraucht worden. Da nun 1000 cem
y 2 Efnheitsschwefelsäure 40 g NaOH entsprechen, so haben 42,5 cem
40Schwefelsäure -■—r- • 42,5 g = 1,7 g NaOH ausgeglichen. Diese 1,7 g
NaOH sind in 25 cem enthalten, in 100 com demnach 4x1,7= 6,8 gNaOH. Die Natronlauge enthält also 6,8 v. H. NaOH.
Bestimmung des Gehaltes einer Lösung an freier Säure.
Angenommen, man habe wässerige Essigsäure zu bestimmen. Esseien zum Ausgleich von 5 g der Lösung genau 30 cem Einheitsnatronlaue'everwendet worden.
Nach der Gleichung:
NaOH + CH 3 COOOH = H 2 0 -f CH 3 6 OOONa