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2. Ammoniak und Natriumkarbonat fällen gleichfalls Aluminiumhydroxyd.das aber im Überschusse des Fällungsmittels nicht löslich.
Zinn.
a) Stannoionen (Sir-).
1. Natriumhydroxyd fällt weißes Stannohydroxyd Sn(OH) 2 , das in Am-moniak unlöslich ist.
2. Schwefelwasserstoff fällt in saurer Lösung braunschwarzes StannosulfidSnS, das in starker heißer Salzsäure löslich ist. Schwcfelammoniumund Schwefel lösen den Niederschlag zu Ammoniumsulfostannat(NH 4 ) 2 SnS 3 auf, aus dessen Lösung durch Säuren gelbes Stannisulfid(SnS 2 ) gefällt wird.
3. Die salzsaure Lösung eines Stannosalzes gibt mit Hydrargyrichlorideine Fällung von Hydrargyrochlorid:
SnCl 2 + HgCl 2 = 2 HgCl + SnCI 42 HgCl + SnCl 2 = 2 Hg + SnCl 4
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b) Stanniionen (Sn—•).
1. Natriumhydroxyd fällt weißes Stannihydroxyd Sn(OH) 4 , das abermeist schon in wässeriger Lösung unter Abspaltung von Wasser inZinnsäure H 2 Sn() 3 , beim Eindampfen der Lösung in unlöslichesStannioxyd Sn0 2 übergeht.
2. Schwefelwasserstoff fällt in saurer Lösung gelbes Stannisulfid SnS 2 ,das von Schwefelammonium unter Bildung von Ammoniunisulfostannatgelöst, von Ammoniumkarbonat nicht gelöst wird.
Kupfer.
1. Natriumhydroxyd fällt hellblaues Kuprihydroxyd Cu(OH) 2 , das imÜberschusse des Fällungsmittels unlöslich ist.
2. Ammoniak fällt grünblaues basisches Kupfersalz, das sich im Über-schusse als Kupriammoniaksalz mit den KupriammoniakionenCu(NH 3 ) 4 - löst.
3. Schwefelwasserstoff fällt schwarzes Kuprisulh'd, das in heißer Salpeter-säure leicht löslich ist.
4. Kaliumferrozyanid erzeugt rotbraunes Kupriferrozyanid Cu 2 Fe(CN) 6 .
5. Eisen oder Zink scheiden aus Kupfersalzlösungen metallisches Kupferauf sieh aus.
Snchsse u. Meissner, Chemische Warenprüfungen. D