Druckschrift 
Chemische Warenprüfungen im Drogenfache
Entstehung
Seite
75
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

B M^WMH—^—

12. VerbrenneSafran.

1 g getrockneten

75 —

Keiner Safran hinterläßt höchstens0,065 g Asche. Ein höhererAschengehalt läßt auf Beschwe-rung mit Gips, Kreide, Schwer-spat schließen.

Bärlappsporen.

1. Schütte etwas Lycopodium auf

Wasser.

2. Blast 1 etwas Lycopodium in eineFlamme.

3. Glühe etwas Lycopodium.

4. Koche etwas Lycopodium mitWasser.

5. Schüttle Lycopodium kräftig mitChloroform.

6. Verbrenne eine bestimmte MengeLycopodium.

Lycopodium.

Es schwimmt auf dem "Wasser,sinkt aber nach dem Kochendarin unter.

Es verpufft.

Treten stechende Dämpfe von Zwei-fachschwefeloxyd auf, so ist esmit Schwefel versetzt.

Färbt sich nach Zusatz von einigenTropfen Jodtinktur die Flüssig-keit blau, so ist Stärke nach-gewiesen.

Keines Lycopodium schwimmt aufdem Chloroform, während Kreide,Gips, Speckstein, Sand usw., mitdenen Lycopodium verfälschtwird, zu Boden sinken.

Der Rückstand darf höchstens 3 v.H.betragen.

Perubalsam. Balsamum peruvianum.

Verseifungszahl:

1. Mische Perubalsam mit Wein-geist zu gleichen Teilen.

2. Löse 1 g Perubalsam in einerLösung von 3 g Chloralhydrat in2 g Wasser.

Mindestens 224,6.

Die Flüssigkeit muß klar bleiben.

Wird die Lösung trübe, so sindfette Öle vorhanden.