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Chemische Warenprüfungen im Drogenfache
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2. Erwärme Safran mit Kalilauge.

3. Presse Safran zwischen weißemPapier.

4. Schüttle eine abgewogene MengeSafran mit Erdölbenzin kräftigdurcheinander.

5. Presse Safran zwischen denFingern.

6. Schüttle 0,1 g Safran mit 1 gWasser.

7. Übergieße 0,5 g Safran mit40 bis 50 ccm Wasser, schüttlekräftig durch und lasse fünfMinuten stehen.

8. Weiche Safran in einem Gemischvon 1 Teil Salpetersäure und1 Teil Wasser ein.

9. Übergieße gepulverten Safranmit Ammoniakflüssigkeit.

10. Schüttle Safranpulver mit Pe-troleumbenzin.

11. Trockne 10 g Safran bei lOOGrad.

Ammoniak darf nicht entwickeltwerden (Ammoniumsalze).

Zeigt sich ein Fettfleck, so istÖlung oder Beimischung vonGlyzerin nachgewiesen.

Der Safran darf an das Erdölbenzinhöchstens 5 v. H. lösliche Stoffeabgeben (Fett).

Mit Honig oder Sirup verfälschterSafran klebt zwischen den Fin-gern.

Schmeckt die Flüssigkeit süß, so istebenfalls Honig oder Sirup nach-gewiesen.

Mineralische Beimengungen sinkenzu Boden. Den oben schwim-menden Safran breite auf weißemPapier aus, um ihn seiner Formnach zu untersuchen. Beige-mengte fremde pflanzliche Stoffelassen sich leicht erkennen.

Beiner Safran erscheint nach fünfMinuten fast ganz unverändertin Aussehen und Farbe, währenddie pflanzlichen Beimengungenblaß geworden sind.

Tritt weinrote Färbung auf, so istKotholz zugegen; reiner Safrangibt eine gelbe Färbung.

Kurkumapulver färbt das Erdöl-benzin gelb. Der Safranfarbstofflöst sich in Petroleumbenzinnicht.

Der Gewichtsverlust darf höchstens1,2 g betragen. Ist er größer, soliegt eine Beschwerung mit Was-ser vor.