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Chemische Warenprüfungen im Drogenfache
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7. Mische 1 ccm Glyzerin und 1 ccmNatronlauge und erwärme dieMischung im "Wasserbade.

8. Koche 5 ccm Glyzerin mit 5 ccmverdünnter Schwefelsäure.

9. Erwärme eine Mischung von50 ccm Glyzerin, 50 ccm Wasserund 10 ccm 1/10-Normal Kali-lauge eine Viertelstunde lang imW r asserbade. Versetze die ab-gekühlte Flüssigkeit mit einigenTropfen Phenolphthaleinlösungund lasse dann langsam 1/10-Einheits-Salzsäure zufließen.

Die Mischung darf nicht gefärbtwerden (Traubenzucker), auchkein Ammoniak (Ammonium-verbindungen) und keinenGeruchnach leimartigen Stoffen ent-wickeln.

Eintretende Gelbfärbung zeigt Schö-nungsmittel an.

Bis zur eintretenden Kotfärbung,die den Ausgleich der Flüssigkeitanzeigt, müssen mindestens 4 ccm1/10-Einheits-Salzsäure erforder-lich sein (Fettsäureester).

Phenol

Erstarrungspunkt:

1. Prüfe die wässerige Lösung(1 +15) mit Lackmuspapier.

2. Löse 20 Teile Karbolsäure in10 Teilen Weingeist und setze1 Teil Eisenchloridlösung zu.

3. Löse 1 Teil Karbolsäure in50000 Teilen Wasser und setzeBromwasser zu.

4. Verdampfe eine bestimmteMengeKarbolsäure im Wasserbade.

5. Löse 1 Teil Karbolsäure in15 Teilen Wasser.

Acidum carbolicum. C 6 H 5 • OH

+ 39 Grad bis 41 Grad.Lackmuspapier darf nicht gerötetWerden.

Diese Lösung wird schmutziggrüngefärbt. Beim Verdünnen mitWasser bis zu 1000 Teilen gehtdas Schmutziggrün in Kotblauüber.

Es entsteht ein weißer, flockigerNiederschlag.

Der Rückstand darf höchstens 0,1

v. H. betragen.Die Lösung muß klar sein (Kresole).

Äther. Aether. (C 2 H 5 ) 2 0.Dichte: 0,720.

Siedepunkt: 35 Grad.

1. Tränke Filtrierpapier mit Äther. Kein Geruch nach dem Verdunsten

des Äthers.