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Glyzerin. Glycerinum.
Dichte:
1. Prüfe mit Lackmuspapier.
3.
4.
Verreibe einige Gramm Glyzerinzwischen den Händen.Mische 1 ccm Glyzerin mit 3 ccmZinnchlorürlösung.
Versetze die wässerige Losung
(1 + 5)
a) mitSchwefelwasserstoffwasser,
b) mit Bariumnitratlösung,
c) mit Silbernitratlösung,
d) mit Ammoniumoxalatlösung,
e) mit Kalziumchloridlösung,
f) mit einigen Tropfen Salzsäureund Kaliumferrozyanidlösung.
Erhitze 5 ccm Glyzerin in einer
offenen Schale bis zum Siedenund zünde an.
CH 2 (OH) • CH(OH) • CH 2 (OH).
1,225 bis 1,235,
Weder blaues, noch rotes Lackmus-papier darf verändert werden.
Es darf kein Geruch wahrnehmbarsein.
Innerhalb einer Stunde darf keinedunklere Färbung eintreten (Ar-senverbindungen).
Eine Trübung oder Fällung zeigt an:
a) Schwermetalle,
b) Schwefelsäure,
c) Salzsäure,
d) Kalziumsalze,
e) Oxalsäure,
f) sofortige Blaufärbung derFlüssigkeit zeigt Eisensalze an.
Das Glyzerin muß bis auf einendunklen Anflug verbrennen (frem-de Beimengungen, Rohrzucker)und beim weiteren Erhitzen kei-nen oder nur einen unwägbarenRückstand hinterlassen.
a) Mische 1 ccm Glyzerin und1 ccm Ammoniakflüssigkeitund erwärme diese Mischungim Wasserbad auf 60°,
b) nach dem Entfernen vomWassorbade versetze diese Mi-schung sofort mit 3 TropfenSilbernitratlösung.
a) Die Mischung darf nicht gelbgefärbt werden (Akrolein),
b) innerhalb 5 Minuten darfweder eine Färbung nocheine braunschwarze Ausschei-dung eintreten (reduzierendeStoffe). (Die Flüssigkeit istdann sofort wegzugießen, dasich Knallsilber bilden könnte,das gefährliche Explosionenveranlaßt.)