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Einführung in die Warenkunde : ein Buch für Schule und Geschäft ; mit 137 Figuren im Text, 4 Weltkarten ... und je 1 Karte Europas und des Deutschen Reiches
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16. Oeimßinittel.

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sehr verschieden, im Durchschnitt sind sie klein und hell- oder dunkel-grün gefärbt.

1. RiaJiaffee ist eine sehr häufige Sorte, die sich durch scharfen,starken Geruch auszeichnet, Eigenschaften, die allerdings bei der Be-reitung auf nassem Wege vermieden werden. Wegen seines strengenGeschmackes ist er bei uns wenig beliebt; er geht daher nach Rußlandund dem Norden.

2. Santos-Kaffee gehört zu den besten Brasilsorten, in gutenJahren wird vorzügliche Ware von tiefgrüner bis blaßgrauer Farbe ge-erntet. Die guten Sorten sind meist unter dem Namen Kampinas imHandel anzutreffen. Wegen seines weichen Geschmackes ist der Santos-Kaffee sehr beliebt. Die in der Pergamentschale nach Europa ver-sendete Ware zeigt nach der Schälung schöne blaue Färbung, dochist sie nicht so beständig als die des im Ursprungslande geschältenKaffees.

3. Bahia-Kaffee ähnelt dem Rio-Kaffee, kommt ihm aber an Gütenicht gleich, er ist kleinbohnig, von scharfem Geruch und gewöhnlichemGeschmack, der sich beim Ablagern etwas verfeinert. Bahia-Kaffeewird meist ungewaschen ausgeführt.

4. Maragogipc-Kaffee ist großbohnig und von unansehnlicherFarbe.

II. Zentralamerikanischer Kaffee.

1. Guatemala-Kaffee hat grüne bis bläuliche Farbe und kann inBezug aJTT"G~eschmack und Aussehen zu den besten Sorten Zentral-Amerikas gerechnet werden. Er gelangt meist gewaschen auf denMarkt und wird in jüngster Zeit vielfach noch in der Pergamentschaleverschifft, doch ist auch hier die Färbung nicht so haltbar.

2. San Salvador-Kaffee.

3. Costa Rica-Kaffee ist hell bis dunkelgrau gefärbt, in geröstetemZustande von sehr feinem Aroma, einige Sorten haben freilich auchweniger guten Geschmack.

4. Bucaramanga-Kaffec.

5. Venezuela-Kaffee hat Bohnen von gleicher Größe und Formund angenehmes Aroma. Er wird häufig ungewaschen auf den Marktgebracht. Solche Kaffees, Trilladen genannt, sind grün oder gelb-lich gefärbt und von guter Beschaffenheit.

6. Puertoriko-Kaffee ist fast immer gefärbt, jedoch mit einemüber die ganze Bohne ziemlich gleichmäßig verteilten Farbstoffe. Diegeringeren Sorten sind wenig geschätzt.

7. Jamaika-Kaffee bringt man gewaschen und ungewaschen in denHandel.

8. Domingo-Kaffee wird meist nach dem gewöhnlichen trockenenVerfahren zubereitet. Der Kaffee muß in Europa verlesen werden, dadie Eingeborenen bei der Bereitung sehr nachlässig verfahren.

9. Mexiko-Kaffee wird in Hoch- und Tiefland-Kaffee eingeteilt.Bei der Ausfuhr werden nach der Herkunft folgende Untersortenunterschieden: Tabasco, Jalapa, Sierra, Cordova, Oaxaca, Vera Cruz,

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