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Einführung in die Warenkunde : ein Buch für Schule und Geschäft ; mit 137 Figuren im Text, 4 Weltkarten ... und je 1 Karte Europas und des Deutschen Reiches
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äußereSamen-hülle

innere

Fruclit-

hülle

äußere

Krucht-

hülle

Bävtchen

18. Müllereierzeugnisse.

Bild 41. Wei/.enkorn im Längsschnitt

1. Oberbaut und dickwandige Mittel-schicht.

'J. Getüpfelte Qner/.ellen.

3. Schichten der Samenschale.

4. Kleberschicht.

5. Stärkeführende Zellen.

6. Keimling.

Für das Verständnis des Mahl-verfahrens ist es notwendig, den innerenBau des Getreidekorn.es zu kennen.

Das nebenstehende Bild gestattet,diese Verhältnisse am Weizenkorn zu,beobachten. Die Hauptmasse der Fruchtmacht der innere Mehlkörper aus; amoberen Ende der Frucht befindet sichder Keimling, und die Haare des unterenbilden das sogenannte Kärtchen. Be-trachten wir die Gewebeschichten desWeizenkornes, indem wir von außen nachinnen gehen, so linden wir, daß die denMehlkörper umgebende Fruchtsamen-5 schale aus mehreren Schichten besteht.Zu äußerst liegt die einschichtigeOberhaut, darunter die aus abge-platteten Zellen bestehende Mittel-schicht, dann folgen die quer hierzulaufenden getüpfelten Querzellen unddie wieder mit den Oberhautzellen parallellaufenden Schlauch zcllen. Die bisletzt aufgezählten Schichten bilden dieeigentliche Fruchthülle des Kornes,Hieran schließt sich die braune Samen-haut und die glashelle hyalineSchicht, welche den Übergang zumMehlkörper bildet. Dieser besteht auseinem Mantel von einreihigen, dick-wandigen Zellen, der Kleberschicht,und dem eigentlichen Mehlkörper,der ein zartwandiges, mit viel Stärke-körnern und Aleu-ronkörnchen dicht-gefülltes Gewebe vor-stellt. Die Kleber-schicht und die Aleu-ronkörner enthaltenEiweißstoffe, aber nurder Eiweißstoff derletzteren bildet deneigentlichen Kleberdes Mehles, den Mehl-kleber, während (lei-de r Kl eberschicht.de rZellenkleber, nur we-nig ins Mehl kommt.

Triöre. Darunter werden Blechwalzen verstanden,die schräg abwärts gestellt sind und im Innern mithalbkugeligen Vertiefungen versehen sind. Bei denUmdrehungen dieser Walzen werden die kugelförmigenUnkrautsamen und halben Körner länger in den Ver-tiefungen festgehalten, als die länglichen Körner. ImHerausfallen werden sie von einer in der Walze hängen-den Mulde (Bild 42 bei b) aufgefangen, also entfernt. Nunerst beginnt die Bearbeitung der Körner selbst. Schäl-

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