^■■H
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Bromcamphorensäure. Isocampher.
H,CV
H,C
CH,
CH 3 ■ C COOK
IX
C(CH 3 ) 2
HC-
-C---------,CH,
HC
O-CH, COOH
CBL.C=
=CH
(?-Campholensäure 1.3.4-Xylylessigsäure
Zu den Umwandlungen von Campherderivaten in Abkömmlinge des Sechsrings,welche durch sehwachwirkende Eeagentien hervorgerufen werden, kann fol-gender Vorgang gezählt werden, a Dibromeampher liefert bei der Hydrolyse eineungesättigte Säure, die Bromcamphorensäure', welche sieh zu Homocamplioron-säure oxydiren lässt und deshalb eine Bromtrimethylcyclohexenearbonsäure ist. Fürdiese Reaction giebt Lapworth folgende Erklärung, bei welcher die vorübergehendeBildung eines Trimethylenrings angenommen wird:H 2 C---------------- -,, C • CH, HoC-------------------=-, C • CH,
H 2 C
H,C
C(CH 3 )-COOH
(CH 3 ) 2
Bibromcampher
CH,-
Zwischenprodukt
H,C-----Cßr-;JCH
Bromcamphorensäure
y
-C(CH 3 ).COOH
IC(CH 3 ) 2
CH 2
ICH,
-C(CH 3 )-COOH
I0(011,),
COOH COOHHomocamphoronsäuro
COOH COOHCamphoronsäure
Ein Uebergang des Camphers in die Metacymolreihe ist sehr merk -
/ C=N-K0 2würdig. Wird das S. 1001 bereits erwähnte Camphernitrimin C 8 H u <f | in
X CH 2eisgekühlte cone. Schwefelsäure eingetragen, so entweicht Stickoxydul, und es ent-steht ein Keton C 10 Hi 6 O, der Isocampher 2 (Angem und Bimini). Der Isocampherlässt sich zu einem gesättigten Keton C, 0 Hi 3 O (Dihydroisocampher) re-dlichen, welches weder mit Menthon noch mit Carvomenthon (vgl. S. 899ff.) identischist und sich andererseits zu Jletacymol abbauen lässt 3 ; es kann daher nur derHydrometacymolreihe angehören und besitzt wahrscheinlich die Formel II, da derIsocampher zu a-Isopropylglutarsäure oxydirt wird:HOOC COOH I CH 3 -C
II
C,H 7 -HC CH 2
OH 2«-Isopropylglutarsäure
C 3 H 7 .HC
COCH,
CH 3 .CH
ILC^^CO
CHj-HC
CH 2
JH 2
Isocampher
CH 2
Dihy droisocampher
1 Pokster, Journ. Soc. 69, 46 (1896). — Lapworth, Journ. Soe. 75, 1134 (1899)-— Lapworth u. Chapman, Journ. Soc. 77, 416 (1900). — Lapworth u. Lenton, Journ.Soc. 81, 17 (1902).
2 Angeli u. Bimini, Ber. 29 Kef., 1106 (1896). — Rimini, Chem. Centralbl.19001, 857.
3 Spica, Chem. Centralbl. 1901 II, 1160.